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  • 09/2017
  • Ergebnis
  • (ID 2-284090)

Stadt-/ Gebietsplanung

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  • 2. Rang

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    Stadtplaner
    120GR architecture et urbanisme, Strasbourg (FR)

    In Zusammenarbeit mit:
    Stadtplaner: MESS Stadtplaner Amann & Groß PartGmbB, Kaiserslautern (DE), Mannheim (DE)

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Die Bewertungskommission würdigt den Ansatz zur Entwicklung unterschiedlicher Quartiere mit vielfältigen Gebäudetypologien, welche die bestehenden Qualitäten hinsichtlich der Lage und des Kontexts aufgreifen. Auf der westlichen Seite werden ähnliche Elemente nördlich und südlich des Warenhauses vorgeschlagen. Kritisch wird angemerkt, dass die dargestellten Blöcke zur stark untergliedert seien, was sich negativ auf eine ablesbare Raumdifferenzierung auswirkt. Der Erhalt des Baumbestandes und die kompakte Bebauung im nördlichen Quartier werden positiv gesehen.
    Die Weiterentwicklung des Warenhauses und dessen Akzentuierung sowie die Anordnung sozialer Infrastrukturen überzeugt. Insgesamt bildet die westliche Seite eine angemessene Dichte und Differenzierung.
    Die Hochpunkte an der Isfahanallee hätten jedoch, um eine Eingangssituation zu schaffen, besser an der Gundelfinger Straße verortet sein sollen. Die Realisierung der östlichen Bebauung mit Reihenhäusern quer zum Hang, welche an den Rändern von Geschosswohnungsbau eingefasst werden, wird hinsichtlich der Topographie hinterfragt und wirkt überfrachtet. Eine Raumkante zur Gundelfinger Straße bildet der Entwurf nicht aus. Dem Straßenraum fehlt damit eine Verbindungsfunktion, die Bebauung Ost und West fällt hierdurch auseinander. Als positiv wird die logische Struktur der Erschließung hervorgehoben.
    Die Realisierungsmöglichkeit ist durch die klare Struktur an den Eigentumsgrenzen gelöst, auch der Schallschutz wird gewährleistet.


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