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  • DE-70173 Stuttgart, DE-70186 Stuttgart
  • 11/2017
  • Ergebnis
  • (ID 2-267250)

Schmalzmarkt mit Ideenteil Gablenberger Hauptstraße


  • 2. Preis

    kein Bild vorhanden
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    Verkehrsplaner
    IGV Verkehrsplanung, Stuttgart (DE)

    In Zusammenarbeit mit:
    Landschaftsarchitekten: Jedamzik + Partner Landschaftsarchitekten, Stuttgart (DE)

    Preisgeld
    10.000 EUR

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Der Ideenteil ist geprägt durch die Hervorhebung dreier Straßenabschnitte mittels farbigem Asphalt. Dies sind das nördliche Entrée zwischen der Kreuzung mit der Wagenburgstraße und dem Schulgebäude, der Bereich vor der Petruskirche und der Schmalzmarkt. Hierbei werden am Schmalzmarkt und vor der Petruskirche Platzqualitäten erreicht, während der Bereich an der Wagenburgstraße mangels gestalterischer Elemente und räumlicher Tiefe weiterhin als Straße wahrgenommen wird.

    Nicht wirklich nachvollziehbar ist die Ausdehnung dieser hervorgehobenen Flächen im Bereich zur Wagenburgstraße und vor der Petruskirche. An der Wagenburgstraße erscheint diese eher beliebig und endet auf der Hälfte des angrenzenden Schulgrundstücks, vor der Petruskirche orientiert sie sich an den vorhandenen Querparkern. Die Ausführung der hervorgehobenen Fahrbahnabschnitte im Asphalt wird aus der Sicht der Bauunterhaltung begrüßt. Entgegen dem Anspruch des Verfassers, klar angeordnete Baumstellungen zu schaffen, erscheinen die Anordnungen nicht überzeugend, so ist z. B. die Petruskirche mit einer Baumreihe verstellt. Die Querungswünsche aus der Bürgerbeteiligung sind insgesamt aufgenommen. Die Querungen der Seitenstraßen sind verbesserungsbedürftig. Die Erdgeschossnutzungen werden in kleinen separaten Plänen erfasst, ohne dass sich daraus konzeptionelle Überlegungen ergeben haben.

    Ein Qualitätssprung in der Ausarbeitung besteht zwischen dem vorab beschriebenen Ideenteil und dem Realisierungsteil für den Schmalzmarkt. So wie es die Verfasser zutreffend formulieren, lässt das Konzept den Schmalzmarkt ruhig und kraftvoll wirken. Ruhe und Kraft rühren daher, dass die Verfasser mittels farblich abgesetzter Beläge eine geometrisch klar definierte trapezförmige Platzfläche herausgearbeitet haben, die wie ein Teppich auf einer nachgeordneten Fläche aufliegt, die wiederum die angrenzenden Kreuzungsbereiche einbezieht. Damit ist der Platz und sein zugeordnetes Umfeld in Form zweier farblich und im Material abgestufter Hierarchien definiert. Die Platzgestaltung selbst ist durchlässig. Insbesondere die Zugänglichkeit zur Neuen Straße wird durch Ersatz der Begrenzungsmauer durch eine Treppe verbessert. Der Raum für einzelne Marktstände ist im Plan definiert.

    Nicht nachvollziehbar ist die Anordnung des Spielbands und der Hecken entlang der inneren Platzfläche unmittelbar vor der anschließenden Bebauung. Zu hinterfragen ist auch die Entfernung des Wartehäuschens der Bushaltestelle in Fahrtrichtung Schlossplatz.

    Zusammenfassend ist festzuhalten, dass der Realisierungsteil ohne größere Nachbesserung umsetzbar erscheint, während der Ideenteil noch tiefgreifender Überlegungen bedarf.


INFO-BOX

Angelegt am 27.11.2017, 11:53
Zuletzt aktualisiert 28.11.2017, 16:02
Beitrags-ID 4-149032
Seitenaufrufe 29

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