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  • DE-35037 Marburg, DE-35037 Marburg
  • 01/2018
  • Ergebnis
  • (ID 2-275064)

St. Peter und Paul in Marburg


  • Anerkennung

    St. Peter und Paul. Haus der Gemeinde - Perspektive, © WANDEL LORCH ARCHITEKTEN

    Architekten
    WANDEL LORCH ARCHITEKTEN + STADTPLANER, Saarbrücken (DE), Frankfurt (DE) Büroprofil

    Verfasser
    Prof. Wolfgang Lorch , Prof. Andrea Wandel , Thomas Wach , Florian Götze

    Mitarbeit
    Timo Hornemann-Scheider, Lena Packert, Charlotte Knorr

    Preisgeld
    4.080 EUR

    Erläuterungstext
    Der vorliegende Entwurf konzentriert sich bei der Situierung
    der neu zu schaffenden Baukörper insbesondere auf den Umgang
    mit der denkmalgeschützten und nunmehr freistehenden
    Kirche. Weiterhin ist die Erschließungs- und Nutzungsvarianz
    zwischen dem öffentlicheren Bereich an der Biegenstraße und
    dem ruhigeren Rückraum an der Johannes-Müller-Straße
    maßgeblich für die Orientierung und Anordnung der einzelnen
    Baukörper. Der Abriss des alten Gemeindehauses schaf t die
    Chance die Kirche als Einzelbauwerk deutlicher freizustellen.
    Von der Biegenstraße aus soll die Wirkung der Kirchenfassade
    nicht wieder durch einen massigen Anbau geschwächt werden.
    Gleichzeitig soll ein „Haus der Gemeinde“ aber natürlich auch
    eine unmittelbare Verbindung zur Kirche aufweisen, gar eine
    Einheit bilden.
    Es wird daher ein behutsam überhöhter, eingeschossiger Baukörper
    längs an die Kirche angebaut. Er reicht von der Biegenstraße
    bis zur Johannes-Müller-Straße und übernimmt hier
    jeweils die Funktion des Eingangs und des Foyers. Als Verbindungsbau
    dieser Art ermöglicht er zum einen die gewünschte
    Durchwegung von der Biegenstraße zur Johannes-Müller-Straße.
    Zum anderen ist er auch die interne Haupterschließungsachse
    an der sich die geforderten Nutzungen anlagern und
    untereinander verbinden werden. Einzelne Höfe strukturieren
    die Nutzungsbereiche und helfen bei der Orientierung.
    Als direkter Nachbar der Kirche an der Biegenstraße und dem
    Kirchplatz schließt sich diesem Verbindungsbau der Saal an.
    Gemeinsam mit dem Zugang zur Kirche durchs Foyer, dem Hof
    und dem Bistro bildet sich eine vielseitige und spannungsvoll
    nutzbare Raumfolge. Der Johannes-Müller-Straße zugewandt
    schließen sich an den Verbindungsbau auch die Jugendräume
    mit einem Garten an. Dieser schafft eine attraktive Außenfläche
    für die jungen Menschen und sichert an dieser Stelle auch
    die Freistellung der Kirche. Die größte Masse der Nutzungen
    wird weiterhin in einem kompakten viergeschossigen Baukörper
    quer an der Johannes-Müller-Straße organisiert. Trotz des
    notwendigen Volumens steht dieser durch eine gewisse örtliche
    Trennung und die geringere Gebäudehöhe nicht konkurrenzierend
    zu dem Kirchenbau.

    Beurteilung durch das Preisgericht
    Liegt nicht vor.

INFO-BOX

Angelegt am 25.01.2018, 10:34
Zuletzt aktualisiert 26.01.2018, 11:23
Beitrags-ID 4-151447
Seitenaufrufe 243