loading
  • DE-78315 Radolfzell am Bodensee, DE-78315 Radolfzell am Bodensee
  • 03/2018
  • Ergebnis
  • (ID 2-281796)

Bauliche Weiterentwicklung der med. Reha Einrichtungen der Stadt Radolfzell


  • Anerkennung


    Architekten
    Peter W. Schmidt Architekt BDA, Pforzheim (DE), Berlin (DE) Büroprofil

    Mitarbeit
    Oliver Kanitz, Marco Deidda, Loic Olmedo

    In Zusammenarbeit mit:
    Landschaftsarchitekten: Bauer.Landschaftsarchitekten, Karlsruhe (DE)

    Preisgeld
    8.000 EUR

    Erläuterungstext
    Die Halbinsel Mettnau beherbergt heute in sehr exponierter Lage die Hermann-Albrecht-Klinik mit seinen Therapie- und Verwaltungseinrichtungen, sowie dem Strandcafé und dem denkmalgeschützten Scheffelschlösschen. Auch die direkte Lage am Bodensee ist ideal für eine Reha-Einrichtung und eine gute Genesung der Gäste. Das Ziel, einen einheitlichen und starken Ausdruck zu finden, welcher der Marke „METTNAU“ entspricht und das Motto „Bewegung ist Leben“ vertritt und besonders der Wunsch, langfristig an nur einem Standort vertreten zu sein, ist die Grundlage unseres Entwurfs. Ebenso verstehen wir die Parkanlage als eine ganze besondere Qualität des Ortes. Die Bestandsgebäude des Kurmittelhauses entsprechen heute nur kaum den aktuellen Anforderungen. Auch beziehen sich alle Gebäude wenig aufeinander, so dass momentan eher ein bezugloses Konglomerat an verschiedenen Gebäudetypen vorzufinden ist. Um einen Ort zu generieren der den heutigen Funktionen einer Reha-Klinik gerecht wird und die besondere Naturlandschaft am Bodensee stark miteinander verknüpft, sind wir zu der Überzeugung gekommen, dass ein komplett neuer Gebäudekomplex, der stark mit dem Park verzahnt ist, langfristig zielführender ist und die Klinik so eine einzigartige Identität erhalten kann.

    STÄDTEBAULICHE IDEE
    Fünf Baukörper unterschiedlicher Proportionen werden im Baugebiet so organisiert und in räumliche Beziehungen gestellt, so dass zwischen ihnen besondere Blickbeziehungen und Räume entstehen. Jeder Baukörper beherbergt in den zwei unteren Geschossen verschiedene medizinische und therapeutische Nutzungen, sowie die Verwaltung. So entsteht nördlich eine prägnante Adresse für die Klinik und im Süden wird das Scheffelschlösschen räumlich in das Ensemble einbezogen. Das verbindende Glied zwischen den Körpern ist das große Dach, welches in seiner Form auf den Park, sowie das Scheffelschlösschen reagiert. Eine dynamische Form die mit den Wegführungen des Parks interagiert, sich bewegt. Über die Fassade wird er zu einer Art transparentem Sockel, der Innenraum und Parkanlage miteinander verschmelzen lässt und gleichzeitig die „Inhäusigkeit“ zwischen den Gebäuden gewährleistet. Funktional leistet dieser Raum mehr als nur einem Verbindungs¬gang zwischen den einzelnen Gebäuden. Er beherbergt alle öffentlichen Funktionen, wie die Bibliothek, das Bistro, Foyer etc. Ein Raum, der neben dem täglichen Therapieprogramm zum Begegnen und Aufenthalt einlädt. In den oberen Geschossen der einzelnen Baukörper befinden ausschließlich sich die Gästezimmer, die überwiegend einen großzügigen Blick auf den Bodensee ermöglichen.

    Beurteilung durch das Preisgericht
    Liegt nicht vor.