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  • DE-14476 Potsdam, DE-14469 Potsdam
  • 03/2018
  • Ergebnis
  • (ID 2-276491)

Wohnen in Potsdam Krampnitz


  • 2. Preis


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    Stadtplaner
    P4LOESSE, Berlin (DE)

    Verfasser
    Paul M. Lösse

    Mitarbeit
    Christoffer Borin

    In Zusammenarbeit mit:
    Architekten: happarchitecture. JJH Architektengesellschaft mbH, Frankfurt am Main (DE)
    Landschaftsarchitekten: Mettler Landschaftsarchitektur, Gossau (CH), Berlin (DE)

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Der Entwurf überzeugt durch eine klare und robuste städtebauliche Struktur mit Blockrandbebauung sowie der klaren Trennung öffentlicher und privater Räume. Es erfolgt eine maßstäbliche und nachvollziehbare Einbindung der Neubebauung in die bestehende Bebauung der ehemaligen Kaserne mit einer typologischen Durchmischung unterschiedlichster Wohnformen und -angeboten (klarer typologischer Besatz von Blockrand Geschosswohnungsbau, Reihenhaus bis Doppelhaus). Die typologische Mischung am Quartiersrand ist in ihrer Ausformulierung zu überarbeiten. Die Freiraumfigur ist ausdifferenziert und bietet mehrere Themen an: Der Nord-Süd-Grünzug überzeugt mit seiner Verbindungsfunktion des zentralen Freiraums mit dem nördlichen und südlichen Landschaftszug. Der zentrale Park nimmt den ehemaligen Reitplatz in die zentrale Raumfigur auf und bildet eine klare Mitte. Die Dimension der grünen Mitte ist zu überdenken. Darüber hinaus sollte sich der wesentliche Abschluss des Quartiersparks stärker auf Anbindung der Tram beziehen. Die Wasserläufe sind funktional, typografisch und gestalterisch zu überprüfen. Auch das Regenwasser-Konzept ist unklar in Verbindung als prägendes öffentliches Element zu überarbeiten. Darüber hinaus ist teilweise die Nachführung von Spielplatzflächen erforderlich. Das gemeinschaftliche, domestizierte Grün in Form von grünen Höfen und Vorgärten ist intensiv ausgestaltet. Bezüglich der geplanten gewerblichen Nutzungen wird eine Ausformulierung bzw. eine Verschiebung und direkte Anbindung an die Tram- Station empfohlen z. B. die Markthalle an die Tram Station angebunden werden. Ebenso verhält es sich mit der benachbarten Schulnutzung. Auch das Gymnasium ist besser anzubinden. Die direkte Nachbarschaft zur anliegenden Gewerbenutzung wird allerdings als schwierig erachtet. Ein großer Sportplatz fehlt bzw. die Position im Ehrenhof ist zu überdenken. Die einfache Einbindung des Torhauses in die Gesamtstruktur, unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes, wird positiv bewertet. Die Erschließung erfolgt durch eine einfache Ringerschließung mit Aufdoppelung im Norden. Die Parkhäuser bzw. Quartiersgaragen sind klar positioniert und dargestellt. Nachhaltige Änderungen sind möglich. Die Qualität des Wohnungsbaus wird positiv bewertet und weist auch wirtschaftlich betrachtet kompakte und flexible Entwicklungsstrukturen auf. Durch den klaren Besatz von Blockrandbebauung ist eine breite Mischung von Wohnungstypen möglich (Geschosswohnungsbau, Reihen- oder Doppelhäuser). Darüber hinaus bestehen gute Sichtbeziehung und ein optionaler Freiraumbezug die soziale Kontrolle in den Quartieren begünstigen. Die Anlagenkultur wird somit als sehr familienfreundlich bewertet.


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