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  • DE-95100 Selb, DE-95100 Selb
  • 03/2018
  • Ergebnis
  • (ID 2-298548)

Westliche Altstadt Selb mit Integration des künftigen Factory Outlet Centers


  • 3. Preis Ideenteil

    © H2M-Architekten + Stadtplaner GmbH, ADLER & OLESCH Landschaftsarchitekten GmbH und Stadtplaner

    Architekten, Stadtplaner
    H2M Architekten / Ingenieure / Stadtplaner, Kulmbach (DE), München (DE) Büroprofil

    In Zusammenarbeit mit:
    Landschaftsarchitekten: ADLER & OLESCH Landschaftsarchitekten GmbH und Stadtplaner, Nürnberg (DE), München (DE)

    Preisgeld
    8.000 EUR

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Städtebau
    Durch die Entscheidung, die Verbindung zwischen Schillerstraße und Marienstraße - die in ihrem räumlichen Profil erhalten bleiben - zu unterbrechen, entsteht ein zusammenhängender Fußgängerbereich zwischen Factory In und Rathaus. Da sich dieser großteils unter Arkaden befindet und somit auch bei schlechter Witterung gut nutzbar ist, kann er, in Verbindung mit den vorgeschlagenen Platzfolgen und reizvollen Blickbeziehungen, ein angenehmer und abwechslungsreicher städtischer Raum werden.

    Der Versuch, die neuen Baumassen kleinteilig mit der Stadt zu verweben wird anerkannt, die gewählte Satteldachform entspricht aber nicht dem Charakter Selbs. Form und Inhalt der Häuser sind nicht immer stimmig.

    Der Sparkassenplatz wird aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten als zu groß empfunden, da der Besucherstrom von West nach Ost eine zu große Unterbrechung erfährt. Das auf dem Stadtplatz positionierte Stadtregal scheint für Selb überzogen. Gleichwohl ist es mit den multifunktionalen Nutzungsmöglichkeiten ein diskussionswürdiger Beitrag zur Belebung der Innenstadt. Die Querung des Stadtplatzes durch Linienbusse schränkt dessen flexible Nutzbarkeit ein.

    Die gut organisierten Wohnungen sind –speziell im Bereich der Maisonettewohnungen - ein überlegenswerter Beitrag zum Thema des qualitätvollen Wohnens in der Innenstadt.

    Die angebotene Ladenanordnung weist einige schwer organisierbare Bereiche auf. Aussagen zur Anlieferbarkeit der Ladenzone werden vermisst.

    Das Parkhaus –mit getrennter Zu- und Ausfahrt – ist organisatorisch denkbar. Anerkannt wird auch das Angebot, die Wohnblöcke mit eigenen Tiefgaragen zu versehen.

    Die im Detail aufgezeigte Materialität der Gebäude (Blechdächer und Keramikfassade) und ihre Aneinanderreihung überzeugen nicht.