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  • DE-48159 Münster, DE-48143 Münster
  • 04/2018
  • Ergebnis
  • (ID 2-278853)

Erweiterung des Schulzentrums Kinderhaus - Neubau einer 2-zügigen Grundschule mit Mensa in Münster


  • 1. Preis

    © KUCKERT ARCHITEKTEN BDA

    Architekten
    KUCKERT ARCHITEKTEN BDA, Münster (DE) Büroprofil

    In Zusammenarbeit mit:
    Landschaftsarchitekten: JKL Junker + Kollegen Landschaftsarchitektur und Stadtplanung, Osnabrück (DE)

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Der Beitrag überzeugt vor allem durch seine klare innere Gliederung, mit hoher räumlicher und funktionaler Qualität.
    In dem neuen, im Norden liegenden Eingangshof, erfolgt eine gute Trennung der Schülerströme der Grundschule und der weiterführenden Schulen. Die Eingangssituation in den Neubau liegt an der richtigen Stelle. Von hier aus gelangt man in das räumlich, mit einer großzügigen Freitreppe überzeugend gestaltet, in Teilen zweigeschossige Forum.
    Das Forum stellt den zentralen Raum der Schule dar. Es ist ein Ort der Durchwegung, des Aufenthalts und der Orientierung. Von hier aus gelangt man in die Räume der Grundschule, den großen Speisesaal und in den Schulhof.
    Das Volumen des Baukörpers und dessen Platzierung gliedert die Pausenhöfe mit vielfältigen, in der Wahl der Mittel wohltuend zurückhaltenden Mitteln. Der Mensahof erscheint, auch bedingt durch die Rampenanlage etwas beengt.
    Die Unterrichtsbereiche, ausgebildet als Lerncluster sind sehr gut tagesbelichtet, und atmosphärisch sowie funktional überzeugend gelöst. Die Anordnung von Klassenräumen für die Erstklässler im Erdgeschoss wird als Sicht der Schule begrüßt.
    Auch die Lage des Speisebereichs (Küche, Nebenräume und Lager) überzeugt. Die Lage, Proportion und Ausrichtung, und die Zuwendung des Speisesaals zum Freibereich ist gelungen.
    Neben der sehr guten inneren Gliederung und hohen Funktionalität des Beitrags, vermisst die Jury eine erkennbare Auseinandersetzung mit dem denkmalgeschützten Kontext. Dies zeigt sich besonders in der Ausbildung der Annäherung des Volumens an den Bestand „der Passage“ und den angebotenen Fassaden.
    Insgesamt stellt der Beitrag eine überzeugende Lösung dar, deren Kennwerte leicht über dem Durchschnitt aller Arbeiten liegen, durch die klare innere Struktur aber eine wirtschaftliche Umsetzung erwarten lässt.