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  • DE-36037 Fulda, DE-36041 Fulda
  • 05/2018
  • Ergebnis
  • (ID 2-291784)

Landesgartenschau Fulda 2023


  • ein 3. Preis

    Ideenteil Städtebau

    Stadtplaner
    mayerwittig Architekten und Stadtplaner GbR, Cottbus (DE) Büroprofil

    Verfasser
    Isabel Mayer

    In Zusammenarbeit mit:
    Landschaftsarchitekten: hutterreimann Landschaftsarchitektur GmbH, Berlin (DE)

    Preisgeld
    20.000 EUR

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Bestechend bei der Arbeit 1007 ist die Führung der Hauptachse auf der Südseite des Heimattiergartens, aber nördlich der Sickelser Straße. Der Bereich zwischen Brücke und Fulda-Galerie wird wohltuend ruhig gehalten und nur durch eine Erdmodellierung aufgewertet. Die Querung des Heimattiergartens erfolgt schlüssig mittels einer Brücke mit Aussichtsplattform und platzartigen Erweiterungen am jeweiligen Brückenende.

    Vor dem Engelshaus schlängelt sich der Weg in Serpentinen zum gestalteten Platz an der Neuenberger Straße. Die St.-Laurentius-Straße wird verlängert bis zum Altarm der Fulda und bildet dort einen Uferplatz mit Entdeckerqualitäten.

    Der Auepark wird gekennzeichnet durch einen Rundweg um den Weiher und das Feuerwehrgebäude. Die Schleife um das Feuerwehrgebäude sollte aber in der Nutzung nicht überbewertet werden. Das Licht- und Luftbad ist leider nicht durch kurze Wege erschlossen und kann damit nicht zum selbstverständlichen Teil der Gesamtanlage werden

    Südlich schließt sich eine geradlinige Achse zum Badegarten an mit einem gut gelungenen Übergang zur Stadt durch Spiel- und Erholungsflächen.

    Die städtebauliche Idee ist sehr dicht und wenig sensibel eingefügt, da sie mit der südlichen Erschließung direkt an den renaturierten Kanal angrenzt. Der viergeschossige Head-Quarter vor dem Dura-Gelände manifestiert die vorhandene bauliche Situation und verschließt sich somit künftigen weniger dichten Entwicklungsmöglichkeiten.

    Im Ausstellungskonzept weicht die Wegeführung an der Brücke gegenüber der Daueranlage ab. Sie wird von der tiefergelegten Hauptachse über eine Treppenanlage auf die Treppe hoch geführt und ist nicht mehr barrierefrei.

    Insgesamt überzeugt die Arbeit vor allem im westlichen Teil des Wettbewerbsgebietes und im Übergang von dort zur Aue. Im Detail und den Schnitten werden eine Reihe von Möglichkeiten dargestellt und anschauliche Lösungen präsentiert.