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  • DE-22113 Oststeinbek
  • 05/2018
  • Ergebnis
  • (ID 2-278115)

Neubau einer vierzügigen Grundschule in Oststeinbek


  • 1. Preis

    Zusammenarbeit von ppp Architekten und Stadtplaner und arbos Freiraumplanung

    Landschaftsarchitekten
    arbos Freiraumplanung GmbH, Hamburg (DE) Büroprofil

    Verfasser
    Peter Köster

    Mitarbeit
    Franziska Husung

    In Zusammenarbeit mit:
    Architekten: ppp architekten + stadtplaner gmbh, Lübeck (DE), Hamburg (DE)

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Das städtebauliche Konzept mit einem dreigliedrigen Gebäudeensemble, im Nordwesten des Grundstückes angeordnet, schafft eine grundschulgerechte Maßstäblichkeit. Es begünstigt großzügige Spiel- und Bewegungsflächen für die Kinder, eine gute Verknüpfung mit den vorhandenen Kita- und Horteinrichtungen, der Sporthalle und dem Neubau des Versorgungszentrums.

    Es entsteht ein „Kinderzentrum“, verknüpft durch das „Band der Bewegung“, in dem sich die Kinder gut auf dem Grundstück orientieren können.

    Das Motiv der „Hüte“ als Dachform ist eine schöne Metapher für eine Grundschule.

    Die Erschließung für den PKW-Verkehr ist gut organisiert. Die Erschließung für den Fahrrad- Verkehr ist von Norden gut gelöst, für Kinder, die von Süden mit dem Rad kommen, müsste ein weiterer Abstellplatz für Fahrräder im Umfeld der Turnhalle geschaffen werden.

    Der öffentliche Fußweg zwischen Kita und Hort ist so nicht möglich, aber auch nicht nötig, weil schon ein Weg weiter östlich vorhanden ist.

    Die Gliederung des neuen Schulgebäudes in ein Eingangshaus mit den übergeordneten Funktionen und zwei Klassenhäusern, die winkelförmig angeordnet sind, bilden eine sehr gute Voraussetzung für die Umsetzung des pädagogischen Konzeptes. Die Orientierung für die Schüler und Schülerinnen im Gebäude ist einfach, die Zweigeschossigkeit ist angemessen für eine Grundschule. Die Verkehrsflächen sind im Verhältnis zu anderen Arbeiten sehr reduziert und trotzdem ausreichend und sehr gut differenziert.

    Aula und Pausenhalle wie selbstverständlich ineinander übergehen zu lassen, wird sich im Schulalltag sehr gut bewähren und ist auch wirtschaftlich hinsichtlich des Flächenverbrauchs.

    Positiv wird auch bewertet, dass die Hälfte der Klassen im EG liegt und die andere Hälfte der Klassen im OG über Außentreppen an den Schulhof angebunden ist.

    Die dezentrale Erschließung der Cluster führt zur Aufteilung der Schülerströme im Schulalltag und verringert damit die Unfallgefahr und Ängste (Gedränge).

    Die Anordnung der Räume und Zwischenräume mit zugeordnetem Sanitärbereichen bewirkt eine große Flexibilität auch für spätere Nutzungsoptionen.

    Der Höhenunterschied von ca. 4 m im Gelände wird in vorbildlicher Weise sowohl funktional als auch in seiner Gestalt durch ein System von gegenläufigen Rampen gelöst. Das vorgeschlagene Kaskadensystem sollte allerdings so dimensioniert sein, dass es für die normal anfallenden Starkregenfälle ausreicht.


INFO-BOX

Angelegt am 07.06.2018, 11:05
Zuletzt aktualisiert 11.06.2018, 12:10
Beitrags-ID 4-157783
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