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  • DE-80636 München
  • 11/2007
  • Ergebnis
  • (ID 2-8736)

Grundschule am Arnulfpark


  • 2. Preis

    modell

    Architekten
    Lamott.Lamott Architekten PartGmbB, Stuttgart (DE) Büroprofil

    Erläuterungstext
    STÄDTEBAU + GEBÄUDE

    Klare Aufteilung des Grundstücks wegen der großflächigen, teilweise eingezäunten und räumlich definierten Freizeitflächen:
    · Gebäude als Riegel mit befestigten Zugangs- und Freizeitflächen
    entlang der Marlene Dietrich Strasse mit Zugangsplatz und
    Allwetterplatz
    · Die großen, grünen Freiflächen (eingezäunter
    Rasensportplatz/Parcour/Schulhof etc) im Grundstücksinneren.

    Der flache, bewusst horizontal gehaltene Mäander aus Gebäude und Zugangsflächen besetzt die Länge des Grundstücks mit einer räumlichen Sequenz aus:
    · Eingang im Osten zum Gebietsinneren hin
    · Schulnutzung im mittleren Bereich
    · Gymnastikhalle mit befestigtem Allwetterplatz im Westen

    Einfassung des Transrapidausstiegs mit einer sekundärenRaumstruktur/ Platzwand, die - als Leichtkonstruktion neben dem Ausstieg - den Platz definiert. Der Ausstieg ist in die Platzfläche integriert. Eine Überbauung des Ausstiegs sowie der darunter liegenden Bauwerke findet nicht statt.
    Die Sportfläche ist als Kunststoffbelag in die Steinfläche des Mäanders eingeschnitten.

    Das Band aus Gebäude und befestigten Freiflächen nimmt die orthogonale Struktur des neuen Baugebiets auf und differenziert nach innen hin zu kleinmaßstäblicheren Räumen mit kammartig eingestellten Klassenhäusern und Gärten/Höfen.

    Der Schulhof wird ins Grundstücksinnere gelegt, um eine gebaute räumliche Struktur zu schaffen.
    Der Zugang des Schulgebäudes erfolgt an der Straßenkreuzung Marlene Dietrich Strasse und Helmholtzstrasse.

    Im Inneren entwickelt sich ein System von Wegen und Plätzen:

    Zwischen der Sporthalle im westlichen Teil des Grundstücks und der Eingangs/Pausenhalle im Osten spannt sich eine Straße auf:
    · Nach Süden bzw. zur Strasse bilden die Räume innen und außen
    einen ordnenden Rücken
    · Zum Garten/Hof hin sind die Klassenhäuser eingestellt und
    rhythmisieren den Weg
    · Zwischen den Klassen entstehen kleinmaßstäbliche, kindgerechte
    Plätze im Inneren und Äußeren. Orte zum Verweilen, für
    Freiklassen etc.

    An der räumlichen Überlagerung von Klassenhäusern und Rückenbaukörper befinden sich Treppenhäuser und kleine Aufenthaltsbereiche. Galerien und großzügige Fensteröffnungen ermöglichen Blickbezüge zur Strasse und in die obere Etage. Die Straßenfassade wird durch diese Galerien und Aufenthaltsbereiche belebt.

    Dem Eingangsbereich zugeordnet sind:
    · Im EG Musikraum und Mehrzweckhalle, komplett in die Pausenhalle
    öffenbar und vom restlichen Schulbereich abtrennbar.
    · Im OG die Verwaltung und der Lehrerbereich.

    Eine großzügige Treppe führt aus der Pausen/Eingangshalle in das Obergeschoss.

    Beurteilung durch das Preisgericht
    Liegt nicht vor.