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  • DE-94072 Bad Füssing, DE-94072 Bad Füssing
  • 06/2018
  • Ergebnis
  • (ID 2-292184)

Gestalterische Aufwertung des Ortszentrums von Egglfing am Inn in Bad Füssing


  • ein 2. Preis

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    Stadtplaner
    Westner Schührer Zöhrer Architekten und Stadtplaner PartGmbB, München (DE)

    In Zusammenarbeit mit:
    Landschaftsarchitekten: Burger Landschaftsarchitekten Susanne Burger und Peter Kühn Partnerschaft, München (DE)

    Preisgeld
    19.000 EUR

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Die Verfasser formulieren drei unterschiedliche Bereiche um die Ortsmitte aufzuwerten: Kirchplatz, Kastanienplatz und der sog. Dorfplatz, womit weniger eine Platzfläche als der mit öffentlichen Nutzungen belegte Bereich um das ehem. Sparkassengebäude gemeint ist. Das Sparkassengebäude wird durch einen Neubau in ähnlicher Dimension an gleicher Stelle ersetzt. Dessen Funktion als Blickpunkt und Umlenkung im Straßenverlauf wird grundsätzlich begrüßt, allerdings gelingt es nicht den Rückraum zum Feuerwehrgebäude damit räumlich zu fassen oder befriedigend zu definieren. Für die vorgeschlagenen Nutzungen Bürgersaal, Bürgertreff erscheint das Gebäudevolumen zu knapp bemessen. Der „Kastanienplatz“ respektive Biergarten wird mit zusätzlichen Bäumen ergänzt und erhält durch das Verschwenken der Straße eine angenehme Großzügigkeit. Ebenso positiv wird die Öffnung der Sichtachse auf die Kirche bewertet und die Neupositionierung des Brunnens an dieser Stelle. Die Nebengebäude werden beseitigt und durch eine Mauer ersetzt, die Nebenfunktionen wie Vitrinen etc. aufnehmen kann und in ihrer räumlichen Wirkung durch eine Reihe Walnussbäume sehr schön ergänzt wird. Die barrierefreie Erschließung des Kirchhofes wird über das Platzgefälle auf angenehm selbstverständliche Art gelöst. Die vorgeschlagenen Beläge Asphalt für die Obere Inntalstr. und Pflaster für die Platzbereiche sind angemessen und gut ausgearbeitet. Demgegenüber ist das Beleuchtungskonzept zu schematisch und kann in der Linienführung weder funktional noch gestalterisch überzeugen. Leider beschränken sich die Verfasser in der Bearbeitung auf die Ortsmitte. Zur Entwicklung des Ortes und der Hofstrukturen werden keine Aussagen getroffen.


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