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  • DE-71634 Ludwigsburg, DE-71638 Ludwigsburg
  • 07/2018
  • Ergebnis
  • (ID 2-307919)

Standortentwicklung St. Paulus in Ludwigsburg


  • 2. Preis

    © w+p Landschaften

    Landschaftsarchitekten
    w+p Landschaften, Berlin (DE), Offenburg (DE), Schiltach (DE) Büroprofil

    In Zusammenarbeit mit:
    Architekten: K9 ARCHITEKTEN Borgards.Lösch.Piribauer, Freiburg im Breisgau (DE)

    Preisgeld
    16.000 EUR

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Die Verfasser schlagen ein Ensemble von Baukörpern vor, die beiden bestehenden Bausteine Kirche/Gemeindezentrum und Pfarrhaus werden ergänzt und umrahmt von der neuen Kita und dem Wohnen in Vielfalt.

    Auf dem Weg von der Beethovenstraße nach Süden entsteht eine relativ breit angelegte Zone, das sogenannte Forum, mit zwei Ausweitungen an welchem richtigerweise alle Eingänge liegen. Die südliche Raumbegrenzung durch das Kita-Gebäude öffnet sich mit seinem Eingangsbereich und der Platzierung des Restaurants nach außen und bildet eine einladende Geste aus. Die parallele Durchwegung die Grünfläche mit dem wertvollen Baumbestand entspricht im Prinzip der vorhandenen Situation.

    Die Freiflächen sind grundsätzlich den Nutzungen vorgelagert, vor der Kita entwickelt sich auf der Südseite der Spielbereich unter Einbeziehung des Baumbestandes und das Wohnen erhält auf der Westseite im Übergang zu den Gärten der Nachbarn eine gut nutzbare Grünfläche.

    Die grundsätzliche Raumaufteilung und Zonierung im Inneren der Kita erfüllt die Vorgabe, der Eingangsbereich mit Foyer, Restaurant und Essbereich der Kinder lässt eine gut bespielbare Raumzone entstehen. Der U3 Bereich ist in sich abgeschlossen, alle Aufenthaltsräumen liegen zur Südseite mit Bezug zum Garten, die Nebenräume auf der Nordseite. Die Verbindung zum OG über eine aus dem Windfang erschlossene unattraktive Treppe könnte großzügiger ausfallen, zumal hier eine weitere Raumaufweitung mit zusammenschaltbarem Bewegungs- und Musikraum vorgeschlagen wird.

    Das offene Konzept wird gut abgebildet mit unterschiedlichen Räumen zur Südseite ausgerichtet und der nordseitigen Nebenraumspange, die Schlafräume liegen abseits auf der Ostseite. Die vorgelagerte Terrasse sollte den Gartenzugang ermöglichen und könnte mit einer Außentreppe auch die brandschutztechnischen Anforderungen erfüllen.

    Das Wohnen in Vielfalt bietet grundsätzlich gute Wohnungszuschnitte an mit guten Raumaufweitungen in den Wohngruppen und Westorientierung. Der Eingangsbereich ist jedoch sehr knapp ausgebildet, er führt für zwei Wohngruppen sehr direkt in einem Wohnbereich und die beiden Appartements sind nicht unabhängig erschlossen.

    Die Ausbildung der Fassade weist eine für die Neubauten einheitliche Architektursprache aus, mit der vorgeschlagenen Klinkerfassade wird ein wohltuendes Gegenüber mit hochwertigen langlebigen Materialien konzipiert.

    Die Arbeit liegt mit dem wirtschaftlichen Kenndaten im Vergleich aller Arbeiten im mittleren Bereich wobei der Wert für die Flächeneffizienz VF/NF durchweg im oberen Bereich liegt. Zusammenfassend eine gute Antwort zur Aufgabenstellung der Stärkung des städtebaulichen Zentrums im Quartier, das vielfältige Möglichkeiten in der Zukunft zulässt.


INFO-BOX

Angelegt am 12.07.2018, 09:04
Zuletzt aktualisiert 16.07.2018, 17:40
Beitrags-ID 4-159217
Seitenaufrufe 53