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  • DE-47443 Meerbeck (Moers), DE-47441 Moers
  • 07/2018
  • Ergebnis
  • (ID 2-290904)

Grüner Kern - Volkspark Neu Meerbeck


  • Anerkennung

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    Landschaftsarchitekten
    Mueller + Partner Landschaftsarchitekten, Willich (DE)

    In Zusammenarbeit mit:
    Landschaftsarchitekten: GREENBOX Landschaftsarchitekten, Köln (DE), Bielefeld (DE), Stuttgart (DE)

    Preisgeld
    10.000 EUR

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Der Wettbewerbsbeitrag zeichnet sich durch eine klare, symmetrisch an einer Mittelachse angeordnete Zonie-rung der Funktionsbereiche aus. Die Erschließung erfolgt einerseits über diesen zentralen Sportboulevard, der an einem Aufmerksamkeitspunkt im Süden endet, andererseits legen die Verfasser eine weitere Erschließungsklammer vom Invalidenwäldchen ausgehend um das Areal herum und vernetzen die beiden Systeme über Querachsen in sich und mit dem Stadtraum; insgesamt ein schlüssiges und positiv zu bewertendes Gerüst. Die Jury kritisiert aber, dass der Blick und der Zugang in den Volkspark vor allem durch die hohen Ballfangzäune bestimmt werden wird.

    Im Invalidenwäldchen werden folgerichtig Angebote für Senioren ergänzt; sie sind wohltuend von den aktionsgeladenen Bereichen getrennt.

    Der mittig gelegene Sportbereich ist wie selbstverständlich in das Geflecht der Funktionen und Wege eingebettet und ergänzt die kleinteilige Funktionsvielfalt der umgreifenden grünen Klammer. Der aktionsreiche Spielbereich ist dem Sportareal angelagert und findet seine Abschluss im Aussichtsturm an dem geplanten, mit einem Strand vielleicht überinstrumentierten Stillgewässer. Positiv bewertet wird der Vorschlag, einen Teil des Walls zum Friedhof zu erhalten.

    Spiel, Multifunktionsspielfeld und Gastronomie finden ihren Platz am Vereinsheim, verbunden mit bester Sozialkontrolle.

    Der Barbaraplatz wirkt trotz der optischen Gliederung überdimensioniert; die denkmalwerte Mauer wird unnötigerweise beseitigt. Die Anordnung der Stellplätze an den Rändern ist gelungen.

    Die Herstellungskosten für die Arbeit bewegen sich am oberen Rand des Feldes; die postulierte „Vielfalt in Gemeinschaft“ schlägt sich in einem fast zu üppigen gestalterischen Rahmen und Nutzungsangebot nieder.


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