loading
  • DE-86157 Augsburg
  • 07/2018
  • Ergebnis
  • (ID 2-312010)

Wohnen an der Spicherer Straße in Augsburg


  • ein 4. Preis

    kein Bild vorhanden
    Landschaftsarchitekten, Stadtplaner
    bauchplan ).(, münchen (DE), wien (AT) Büroprofil

    In Zusammenarbeit mit:
    Architekten: leupold brown goldbach architekten, München (DE), Boston (US)

    Preisgeld
    4.700 EUR

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Die Arbeit hebt sich durch vier bewusst eigenständig formulierte, solitäre Baukörper hervor, die dem Quartier eine eigenständige Identität geben. Die lockere Stellung der Gebäude im Grundstück lässt differenzierte Freiräume entstehen, die sich nördlich und südlich an der großzügigen Durchwegung des Quartiers aufreihen und vielfältige Nutzungsmöglichkeiten eröffnen. Mit den freigehaltenen Blickachsen wird die Verknüpfung mit der stadträumlichen Umgebung geschaffen. Die Höhenstaffelung der Gebäude mit jeweils drei bzw. vier Geschossen fügt sich maßstäblich richtig in die umliegende Bebauung ein. Die starke horizontale Gliederung der Gebäude wird als interessanter Beitrag gesehen.
    Mit 81 WE und einer hohen Wohnfläche wird eine gute Ausnutzung des Grundstücks erreicht. Die angebotenen Dachterrassen erzeugen eine hochwertige Anmutung, sind jedoch aus Sicht des geförderten Wohnungsbaus zu hinterfragen. Die individuell gestalteten Grundrisse stehen einem wirtschaftlichen Holzbau eher entgegen. Sie weisen mit teils sehr knappen Raummaßen weitere Schwächen auf. Den stark eingezogenen Treppenhäusern fehlt der Bezug zu den Freiräumen.
    Positiv ist die zentrale Anordnung der Radabstellanlage in der Tiefgarage zu bewerten Die TG ist insgesamt kompakt gelöst, jedoch führt die fehlende Übereinstimmung mit den darüber liegenden Gebäudegrundrissen dazu, dass die Erschließungskerne nicht durchgehen und die Häuser 3 und 4 nicht an die TG angebunden sind. Die Anordnung der Tg-Zufahrt und der Besucherstellplätze an der Spichererstraße ist grundsätzlich sinnvoll, jedoch lässt die gestalterische Ausformulierung eine angemessene Adressbildung vermissen. Das verschiedene Faktoren kombinierende Energiekonzept erscheint nachvollziehbar.