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  • DE-78464 Konstanz, DE-78628 Rottweil
  • 06/2018
  • Ergebnis
  • (ID 2-270685)

Neubau Justizvollzugsanstalt in Rottweil


  • 1. Preis

    kein Bild vorhanden
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    Visualisierer
    3DWAY architectural graphics, München (DE)

    In Zusammenarbeit mit:
    Architekten: OBERMEYER Planen + Beraten, München (DE), Berlin (DE), Hannover (DE), Stuttgart (DE), Wiesbaden (DE), Köln (DE), Hamburg (DE), Erfurt (DE), Neu-Ulm (DE), Dresden (DE), Leipzig (DE), Chemnitz (DE)
    Landschaftsarchitekten: el:ch landschaftsarchitekten, München (DE), Berlin (DE)

    Preisgeld
    90.000 EUR

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Die Arbeit überzeugt in der städtebaulichen-landschaftlichen Einbindung durch die Entwicklung des Gebäudekomplexes entlang der Höhenlinien. Die klare Gebäudegeometrie bildet hierbei einen reizvollen Kontrast zur weich geformten Landschaft. Diese Positionierung der Gebäudevolumetrie auf dem Gelände schafft einen großzügigen Freiraum im Nordwesten und erzeugt Distanz der Gebäude zum Naherholungsweg.

    Die Gliederung der Baukörper durch eingestellte Höfe erzeugt eine im Inneren und Äußeren wahrnehmbare Differenzierung und Maßstäblichkeit der Gesamtanlage.

    Das äußere Erscheinungsbild ist pragmatisch und angemessen für ein Funktionsgebäude dieser Art, gleichwohl zeigt es mit der gewählten Materialität und den farblichen Bezügen zur Landschaft einen sensiblen Umgang mit dem Ort. Die notwendigen Einfriedungen sind in das gestalterische Konzept eingebunden.

    Das Raumprogramm ist bis auf zu geringen technischen Funktionsflächen gut erfüllt. Die grundsätzliche Zonierung der Anlage ist schlüssig und strukturell klar aufgebaut. Die funktionalen Anforderungen insbesondere an die Haftgebäude werden sehr gut erfüllt.

    Kritik gibt es an den folgenden Punkten: Die Flächen im Bereich der Zuliefersituation, des Zugangs zur Andienung und das Vorfeld des Zentrallagers und der Werkstätten sind unterdimensioniert. Ebenso wird die Nähe des Andienungsbereiches zu den Sportfreiflächen kritisch gesehen.

    Die Kennwerte liegen im wirtschaftlichen Bereich. Besondere Schwierigkeiten hinsichtlich der Konstruktion sind nicht zu erkennen. Durch die Lage des Entwurfs auf der Kuppe und den Höhenlinien folgend sind auch die Eingriffe in den Baugrund überschaubar.

    Das Preisgericht würdigt die Arbeit als inspirierenden und intelligenten Beitrag - insgesamt eine Arbeit, die einen sehr eigenständigen Beitrag zur gestellten Aufgabe liefert durch die Positionierung im Gelände und die Gliederung der Baukörper. Insbesondere die funktional klaren und einzelnen Haftgebäude sind so in die Gesamtanlage integriert, dass nicht die Assoziation JVA im Vordergrund der Wahrnehmung steht, insbesondere von der wichtigen Aussicht vom Testturm.


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