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  • DE Hannover
  • 06/2018
  • Ergebnis
  • (ID 2-316687)

„In den Sieben Stücken“ Wohnungsbau in Hannover


  • 1. Preis Cluster B

    Blick von Anger

    Architekten
    WESTPHAL ARCHITEKTEN BDA, Bremen (DE) Büroprofil

    In Zusammenarbeit mit:
    Landschaftsarchitekten: Frenz Landschaftsarchitekten, Bremen (DE)

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Durch geschwungene Balkonplatten und bewegte Attika-Abschlüsse entwickeln die Verfasser drei eigenständige, unverwechselbare Gebäude. Der inneren Logik des Entwurfs werden die Gebäude vom Anger erschlossen. Die Eingänge sind geschickt in das Gebäudevolumen eingeschrieben, sie sind gut erkennbar und in der Geste angemessen. Die vertikale Erschließung ist minimiert. Die Treppen liegen an der Außenfassade und können mit Tageslicht versorgt werden. Die Wohnungen zeigen eine gute Orientierung und Organisation. Die Flure sind derzeit teilweise zu lang, die Anzahl innenliegender Bäder sollte weiter reduziert werden. Die Lage der Balkone sollte in Bezug auf die innere Organisation der Wohnungen überprüft werden. Ziel hierbei wird es sein, den spielerischen Charakter beizubehalten. Insgesamt würdigt das Preisgericht den gesamtgestalterischen Ansatz, der im Detail eine raffinierte Ausarbeitung erfordert. Energie/Nachhaltigkeit: In der Durcharbeitung des Beitrages unter bauphysikalischen Aspekten ist eine hohe Präzision erforderlich, insbesondere bei den Übergängen von geschwungenen Balkonen in das Mauerwerk der Fassaden, um Wärmebrücken zu vermeiden. Insgesamt kann das Energiekonzept vereinfacht werden, indem die Gebäude - wie gefordert - an das Fernwärmenetz angeschlossen werden. In der Fassadenplanung ist nachzuweisen bzw. ggf. anzupassen, dass die vorgeschlagenen, zu gering erscheinen Dämmschichtdicken für den Energiestandard ausreichend sind. Der Entwurf schlägt große Verglasungsflächen vor, die mit dem sommerlichen Wärmeschutz konform sein müssen. Der Nachweis ist in der Durcharbeitung zu erbringen, da eine Reduzierung der Fensterflächenanteile die Gestalt der Gebäude verändern würde. Das Gleiche gilt für die feststehenden Verglasungen. Diese sind teilweise nicht zugänglich und daher problematisch für die Reinigung von außen. Hier solle sinnvolle Konzepte oder gestaltungskonforme Lösungen vorgeschlagen werden.