loading
  • DE-44122 Dortmund, DE-44265 Dortmund
  • 11/2018
  • Ergebnis
  • (ID 2-303621)

Stadtteil- und Bildungszentrum Dortmund-Wichlinghofen


  • 2. Preis

    Lageplan 1:500

    Landschaftsarchitekten
    Planergruppe GmbH Oberhausen, Essen (DE) Büroprofil

    Verfasser
    Thomas Dietrich

    Mitarbeit
    Ute Aufmkolk

    In Zusammenarbeit mit:
    Architekten: Heimspiel Architekten Matzken Kampherbeek PartGmbB, Münster (DE)

    Erläuterungstext
    Den Kern des Entwurfs für das neue Stadtteilzentrum Dortmund-Wichlinghofen bildet ein selbstbewusstes, zusammenhängendes und erkennbar neues Ensemble aus drei zweigeschossigen Baukörpern, die das Grundstück zwischen Brandistraße und Vinklöther Mark städtebaulich neu ordnen. Ihre differenzierte Dachlandschaft ergibt sich aus der inneren Struktur und sorgt dafür, dass sich das Ensemble trotz seiner Gesamtgröße in die kleinteilige Maßstäblichkeit der Nachbarschaft identitätsstiftend und nahtlos einfügt.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Drei zweigeschossige Baukörper, die über ein gemeinsames Eingangsfoyer erschlossen werden, prägen den Entwurf. Die Stellung, die Maßstäblichkeit und die prägnante Dachlandschaft führen zu einer harmonischen Einfügung in den umgebenden baulichen, kleinteiligen Bestand. Durch die Ausbildung eines zur Vinklöther Mark gelegenen großzügigen Platzes (Stadteilterrasse) entsteht ein für das neue Zentrum gelungener Eingangsbereich, der auch für vielfältige Freiraumnutzungen des Stadtteils geeignet ist. Über das gläserne Forum werden die Nutzungen Sport, Multifunktionsfläche, Schule und Stadtteilzentrum wie selbstverständlich miteinander verknüpft. Das Forum lässt sich vielfältig mitnutzen (Pausenhalle, Empfang vor der Aula, etc.) Über das Forum lässt sich, wenn gewünscht, die Separierung der einzelnen Hauptnutzungsbereiche gut herstellen. Die räumliche Nachbarschaft von Multifunktionsfläche und knapp dimensioniertem Pausenhof lässt bei einer gemeinsamen Nutzung zusätzliche Synergien entstehen. Das Schulgebäude ist prägend für den Standort. Es ist klar in seiner Erschließung und der inneren Nutzungsstruktur. Die Bereiche vor den Klassenräumen könnten aus Sicht des Preisgerichts für pädagogische Lernorte großzügiger ausgestaltet sein. Die Sporthalle ist gut plaziert und kompakt organisiert, durch die Situierung im Obergeschoss fehlt dem Gymnastikraum der Außenbezug als auch die direkte Anbindung an den gemeinschaftlich zu nutzenden Geräteraum. Die Dimension des Wohngebäudes an der Brandisstraße erscheint im Hinblick auf die Nachbargebäude zu groß bemessen.