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  • DE-59555 Lippstadt, DE-59557 Lippstadt
  • 11/2018
  • Ergebnis
  • (ID 2-306593)

Umstrukturierung der Kernstadt Ost in Lippstadt


  • Anerkennung

    Modell - modellwerk weimar

    Modellbauer
    modellwerk weimar | Architekturmodelle, Modellbau, Frässervice, Laserservice, Weimar (DE) Büroprofil

    In Zusammenarbeit mit:
    Architekten: raumwerk Gesellschaft für Architektur und Stadtplanung mbH, Frankfurt am Main (DE)
    Landschaftsarchitekten: club L94, Köln (DE)

    Preisgeld
    10.000 EUR

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Die Verfasser schlagen eine starkes und gut nachvollziehbares Konzept mit einer strengen und klaren städtebaulichen Struktur vor. Die Geste der »Grüne Quartiersmitte«, die sich aus dem »Grünen Winkel« in das Quartier entwickelt, ist dem Grunde nach gut nachvollziehbar und stellt ein auf den ersten Blick überzeugendes Bild dar. Auch die verkehrliche Erschließung folgt der Klarheit des Gesamtkonzeptes. Eine Umfahrung des Quartiers mit drei gro¬ßen dezentralen Stellplatzanlagen ermöglicht eine autofreien »Mitte«, die überzeugt. Die Baumassenverteilung im Süden, im Anschluss am »HELLA Globe«, kräftig und drei- bis vier-geschossig, zum »Grünen Winkel« und zur Innenstadt hin kleinstrukturierter und überwiegend dreigeschossig, ist grundsätzlich nachvollziehbar. Die Schwäche der Arbeit liegt in ihrer scheinbaren Stärke. Die grüne Mitte ist in ihrer Dimension für den engeren Kontext des Quartiers und auch für den weiteren Kontext der gesamten Stadtstruktur unangemessen groß. Mit der vorgeschlage¬nen räumlichen Fassung im Süden, im Bereich des so genannten «urbanen Zentrums« wird die Chance einer räumlichen Anbindung und somit der Integration des »HELLA Globe« in das Quartier verpasst. Die Möglichkeit zur Integration der Steinstrasse mit dem dort heute befindlichen Parkplatz wird von den Verfassern nur ungenügend genutzt. Weder findet hier eine »organische, strukturelle« Verknüpfung mit dem Kontext statt, noch eine klare Trennung von dieser mit eindeutigen und gute ausformulierten Quartierseingängen. Die Arbeit erfüllt die quantitativ geforderten Leistungen umfänglich. Die Jury betrachtet den Beitrag kontrovers, würdigt hierbei vor allem den mutigen und klaren Entwurfsansatz, an dem sie grundlegende Themen diskutieren konnte - die Anbindung an den nördliche Grünraum, die Angemessenheit der Räume, die Verträglich an Zentralität und die Bedeutung der Verknüpfung mit dem baulichen Kontext.