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  • DE-51674 Wiehl
  • 12/2018
  • Ergebnis
  • (ID 2-309242)

Straßenräume in Wiehl


  • Anerkennung

    kein Bild vorhanden
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    Visualisierer
    A.Calitz Visual, Berlin (DE)

    In Zusammenarbeit mit:
    Landschaftsarchitekten: Planorama Landschaftsarchitektur, Berlin (DE)

    Preisgeld
    5.000 EUR

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Die Verfasser schaffen mit ihrer Arbeit ein neues Zentrum in der Stadt Wiehl – den neuen Stadtplatz. Wie selbstverständlich entsteht hier ein, auch in den Oberflächen gleichmäßiger, ebener neuer Stadtraum.

    Auf den Stadtplatz führen in Nord-Süd Richtung Kirschbaumreihen und verbinden so auf elegante Weise die beiden Stadtteile.

    Kleinere Plätze als Abfolge rhythmisieren diese Stadtachse vom Weiherplatz über die Bahnhofstraße bis zum Jokneam – Platz.

    Die Kirche wird über Stufen elegant und wie selbstverständlich an den Rathausplatz angebunden. Der wichtige Durchgang zur Wiehlaue bleibt erhalten.

    In der Bahnhofsstraße erfolgt die Parkierung auf der östlichen Seite. Die wichtige Verbindung/Abgang zwischen Neuem Rathaus und der Wiehlaue orientiert sich weitgehend am Bestand und kann so nicht überzeugen.

    Die doppelte Baumreihe in der Bahnhofstraße führte zu weiteren kritischen Anmerkungen innerhalb des Preisgerichts und ist auch aus Platzgründen so nicht realisierbar. Zudem ragt die Allee auch noch in den Rathausplatz hinein und führen zusammen mit dem an dieser Stelle geplanten Pflanzbeet zu einer Verunklarung und Teilung des Stadtraumes.

    Die vielen unterschiedlichen gestalterischen Elemente wie Rechteck, Oktagon, Quadrat und Kreis führten letztendlich zu einer Überfrachtung des öffentlichen Raumes.

    Die Wahl der Baumart (Kirsche) ist sicherlich in den beengten Straßenräumen keine gute Wahl. Zudem führt die intensive Blüte zu problematischen Situationen in der Einkaufsstraße.

    Die Verkehrsflächen im engeren Platzbereich werden bis zur Einmündung der übergeordneten Straße einheitlich ausgebaut. Die Trennung zwischen Fahrbahn erfolgt nur über Bänderung. Im südlichen Bereich der Bahnhofstraße wird die Fahrbahn in Asphalt ausgebaut. Bedingt durch die zweireihige Allee ist die Fahrbahn der Bahnhofstraße nur 4,00 m breit. Für den Begegnungsfall Rad/Bus sind 4,50 m erforderlich. Die Bushaltestellen sind richtig angeordnet und barrierefrei.

    Insgesamt stellt die Arbeit einen wertvollen Beitrag für dieses Wettbewerbsverfahren dar, leider mit einigen Problemen im zentralen gerade im zentralen Bereich.


INFO-BOX

Angelegt am 11.12.2018, 14:25
Zuletzt aktualisiert 17.12.2018, 11:59
Beitrags-ID 4-166643
Seitenaufrufe 7

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