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  • DE-10707 Berlin
  • 11/2018
  • Ergebnis
  • (ID 2-303702)

Entwurf einer modularen Grundschule (3-zügig) mit modularer Sporthalle


  • 3. Preis

    © Bruno Fioretti Marquez Architekten

    Landschaftsarchitekten
    Atelier LOIDL, Berlin (DE) Büroprofil

    Mitarbeit
    Martin Schmitz

    In Zusammenarbeit mit:
    Architekten: Bruno Fioretti Marquez Architekten, Berlin (DE)
    Tragwerksplaner: PICHLER Ingenieure GmbH, Berlin (DE)
    TGA-Fachplaner: WINTER Beratende Ingenieure für Gebäudetechnik, Düsseldorf (DE), Hamburg (DE), Berlin (DE)

    Preisgeld
    75.000 EUR

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Der Arbeit gelingt es, durch die Anordnung dreier zusammengesetzter Kuben, einen kompakten Baukörper zu schaffen, der ohne Integration eines Lichthofes ausreichende Belichtungsflächen für die einzelnen Compartments erzielt und innerhalb der Schule kurze Wege für die Nutzer schafft.

    Auch der Teambereich liegt sinnfällig zwischen den Foren und vermag so, die gewünschte visuelle und physische Verbindung herzustellen. Hinterfragt wird der Zugang zu den Foren durch einen schmal dimensionierten Garderobenbereich sowie die bauordnungsrechtlich problematische Clustergröße und die innenliegenden Ruheräume.

    Der Verfasser hat darauf geachtet, dass die Mensa und der Mehrzweck¬raum im Erdgeschoss problemlos zusammenschaltbar sind. Der Sammlungs-/Musikübungsraum ist leider als gefangener Raum geplant, muss aber natürlich belichtet und belüftet werden. Die Treppen sind großzügig dimensioniert, gut positioniert und natürlich belichtet.

    Die Fassaden erscheinen selbstverständlich und unprätentiös und sind für die Bauaufgabe einer Grundschule äußerst angemessen.

    In Bezug auf die vorgegebenen, zum Teil topographisch sehr anspruchs¬vollen Grundstücke, kommt es allerdings immer wieder zu Konflikten mit der sehr flächenzehrenden Bauweise: geht man davon aus, dass eine Untererfüllung des Raumbedarfs vorliegt (ca. 150 m² fehlen im Regelmodul) und korrigiert werden muss, so sind die vorliegenden Lösungen zum Teil nicht mehr für einzelne Standorte haltbar. Die Jury wertet aber positiv, dass bei der vorgeschlagenen Konstruktionsweise als Stahlbe-tonskelettkonstruktion mit einer kurzen Bauzeit zu rechnen ist.

    Beispielhaft für den Standort Conrad-Blenkle-Straße ist der verbleibende Freiraum einschließlich des Pausenraums leider nicht als zusammenhängende und großzügige Fläche geplant, sondern sehr kleinteilig zergliedert, was sich für eine gewünschte Übersichtlichkeit des Raums als sehr negativ darstellt. Die Sporthallen sind gestalterisch analog zum Schulgebäude entworfen, allerdings alternativlos als selbständige Gebäude geplant und zum Teil nicht gut positioniert.

    Die Kosten liegen 2% unter den veranschlagten Baukosten.


INFO-BOX

Angelegt am 14.12.2018, 13:09
Zuletzt aktualisiert 04.02.2019, 09:53
Beitrags-ID 4-166919
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