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  • DE-80804 München
  • 12/2018
  • Ergebnis
  • (ID 2-309655)

„McGraw-Gelände“ Neugestaltung eines Wohnquartiers in München


  • 3. Preis STÄDTEBAULICHES KONZEPT

    Lageplan, © grabner huber lipp landschaftsarchitekten und stadtplaner partnerschaft mbb, steidle architekten, Gesellschaft von Architekten und Stadtplanern mbH

    Landschaftsarchitekten
    grabner huber lipp landschaftsarchitekten und stadtplaner partnerschaft mbb, Freising (DE), Hamburg (DE) Büroprofil

    In Zusammenarbeit mit:
    Architekten: steidle architekten, Gesellschaft von Architekten und Stadtplanern mbH, München (DE)

    Preisgeld
    4.000 EUR

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Der Entwurf setzt eine straßenbegleitende Bebauung zur Stadelheimer Straße, die den Auftakt zum Quartier bildet und es vom Straßenlärm abschirmt. Ein Hochpunkt an der Kreuzung bildet durch seine Setzung, einen überzeugenden Eingangsplatz ins Quartier aus. Die Wohnbebauung wird in einer offenen Baustruktur als großer Block organisiert. Die beiden Kindergärten finden hier im Erdgeschoss eine gut erreichbare und attraktive Lage. Die Freiflächen im Inneren sind diesem Block zugeordnet, die Erschließung der Gebäude hingegen erfolgt jeweils von Osten. Eine klare Interpretation der Typologie als Hof- oder Block bleibt somit aus, was Auswirkungen auf die Qualität und Zuordnung der Freiflächen im Inneren hat. Die Baukörper mit ihren langen Fassadenfluchten nach Osten stehen im Konflikt zur kleinteiligen Umgebung. Hier vermisst das Preisgericht eine Differenzierung. Die Gliederung der Baukörper nach Westen ist differenzierter gelöst. Der zweite prägnante Freiraum des Entwurfs spannt sich zwischen dem Block und der Bestandsbebauung am McGraw Graben auf. Dieser ist als öffentlicher Raum konzipiert und als solcher auch klar erkennbar. Er übernimmt die fußläufige Durchwegung und die Einbindung in den Kontext. Die angedachten Freiflächen der Bestandsgebäude werden als Wert erkannt, stehen allerdings im Gegensatz zu diesem öffentlichen Charakter. Die Freiflächen der beiden Kindergärten in diesem Raum werden in ihrer Lage und Proportion als gut befunden, dennoch bewirken sie eine Schwächung der großzügigen Geste und der Qualitäten des Freiraums insgesamt. Der nördliche Abschluss des Quartiers wird durch die Bebauung des Blocks in Kombination mit einem Kopfbau am Ende der öffentlichen Freifläche gebildet. Schallschutztechnisch scheint die Verbindung der Baukörper sinnfällig, städtebaulich hingegen wird die Grundstruktur verunklärt. Der Kopfbau bedrängt hier die bestehende Bebauung im Westen, die Abstandsflächen werden nicht eingehalten. Die Abstandflächen werden auch nach Norden nicht gewährleistet.


INFO-BOX

Angelegt am 19.12.2018, 11:28
Zuletzt aktualisiert 25.06.2019, 11:20
Beitrags-ID 4-167123
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