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  • DE-25524 Itzehoe, DE-21075 Hamburg
  • 12/2018
  • Ergebnis
  • (ID 2-330120)

Entwicklung einer Wohnbebauung am Lichtenauerweg in Hamburg


  • 2. Rundgang

    © Architektur: HEIDE & VON BECKERATH, Visualierung: wendewing

    Architekten
    HEIDE & VON BECKERATH, Berlin (DE) Büroprofil

    Erläuterungstext
    Im Hamburger Stadtteil Eißendorf, nahe der Stadtgrenze und dem Naturraum der Harburger Berge, entsteht ein lebendiges neues Wohnquartier. Die vorgeschlagene Bebauung knüpft dabei an die Siedlungsstrukturen der Umgebung an und bildet differenzierte private, gemeinschaftliche und öffentliche Freiräume aus. Durch die versetzte Anordnung freistehender, hofbildender Baukörper entsteht eine Großform, die in ihren Qualitäten zwischen einer offenen und einer gefassten städtischen Bebauung changiert und sowohl individuelle als auch gemeinschaftliche Wohnformen erlaubt. Der entwurfliche Ansatz begegnet damit der Frage nach einer angemessenen Verdichtung in einer weitgehend suburbanen Umgebung. Die spezifische Form der Baukörper erzeugt eine private Gartenzone auf der äußeren Seite, sowie halböffentliche, der jeweiligen Hausgemeinschaft zugeordnete Freiräume auf der inneren Seite, welche sich in einer kontinuierlichen Raumfigur zu einem gebäudeübergreifenden shared space verbinden. Diese gemeinsam nutzbare Freifläche wird gleichberechtigt als Erschließungs-, Aktions- und Spielstraße verstanden und bildet das Zentrum des Quartiers. Die freistehenden Baukörper können im engen Dialog mit dem Freiraum als eine zusammenhängende Form gelesen werden, die gleichermaßen eine Durchlässigkeit zur Nachbarschaft erlaubt. Der öffentliche Platzraum im Nordosten mit seinem wertvollen Baumbestand bildet den Anknüpfungspunkt zur Nachbarschaft und erzeugt Schnittstellen mit den gewerblichen Nutzungen wie Einzelhandel, Bäckerei und Café, dem Kindergarten und der benachbarten Seniorenwohnanlage sowie den nahen Sportanlagen. Das neue Quartier unterstützt eine zukunftsweisende, nachhaltige Form der Mobilität und sieht Stellflächen und -räume für Fahrräder sowie Ladestationen für Elektro-Fahrzeuge in der Tiefgarage vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht
    Liegt nicht vor.