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  • DE-22041 Hamburg, DE-21077 Hamburg
  • 01/2019
  • Ergebnis
  • (ID 2-320245)

Quartiersplanung Winsener Straße/ Eigenheimweg in Hamburg


  • Engere Wahl

    Entwurfsplan M500, © LILL+SPARLA & trint + kreuder

    Landschaftsarchitekten
    LILL + SPARLA Landschaftsarchitekten Partnerschaft mbB, Köln (DE) Büroprofil

    Verfasser
    Jutta Wakob

    In Zusammenarbeit mit:
    Architekten: trint + kreuder d.n.a. architekten PartGmbB, Köln (DE), Paris (FR)

    Erläuterungstext
    Freiraumstruktur

    Die zentrale Erschließungsachse führt vom kleinen Platz an der Winsener Straße über eine baumbesetzte Treppenanlage mit integrierter Rampe auf direktem Weg auf das Niveau der Wohnhöfe. Die barrierefreie Erschließung (sowie die Feuerwehrandienung) bis zum Eigenheimweg erfolgt über den Gemeinschaftshof und entlang des bestehenden Baumsaumes. Unter Rücksichtnahme auf den zum Teil sehr alten Baumbestand, schlängelt sich dort ein Weg durch den Grünraum, der auch als Streifraum für größere Kinder und Jugendliche einen nicht unerheblichen Wert darstellt.

    Die „erdgeschossigen“ Wohnungen oberhalb der Sockelebene des Einzelhandels erhalten privat nutzbare Gartenflächen.Die zentralen Hofflächeund Zwischenbereiche der Gebäuderiegel werden als Gemeinschaftsflächenmit integrierten Spielangeboten ausgebaut. In Teilen dienen die Flächen auch als Aufstellflächenfür die Feuerwehr. Die Besucherstellplätze für Fahrräder sind jeweils eingangsweise platziert.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Der Beitrag zeigt grundsätzlich eine robuste städtebauliche Struktur. Er fasst konsequent den Straßenraum Winsener-Straße, wobei er die Verbindung Walter-Koch-Weg/Eigenheimweg aufnimmt und einen angemessenen öffentlichen Straßen- bzw. Wegeraum schafft.

    Die vorhandene Grünfläche (grüne Kante) am angrenzenden Einfamilienhausgebiet wird mit ihren großen Bäumen erhalten. Über diese Fläche wird eine barrierefreie Verbindung von der Winsener Straße zum Eigenheimweg geschaffen.

    Die Baustruktur öffnet sich zu den südwestlich gelegenen Einfamilienhäusern, wodurch eine gute Vermittlung erreicht werden soll. Das Modell zeigt jedoch, dass die nach Süden gerichteten Blockseiten sehr massig wirken. Gleiches gilt für die zwei Zeilen im Südosten. Zudem scheint die Belichtung an den Engstellen problematisch.

    Die Ladenebene, die Erschließung und die Anlieferung funktionieren nicht und müssten komplett überarbeitet werden.

    Die gezeigten architektonischen Ansätze können nicht überzeugen.