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  • DE-93047 Regensburg, DE-93057 Regensburg
  • 05/2019
  • Ergebnis
  • (ID 2-324996)

Neubau Grundschule Sallerner Berg + Erweiterung Jakob-MuthSchule in Regensburg


  • 4. Preis

    © DIEZINGER ARCHITEKTEN, Eichstätt, Regensburg

    Tragwerksplaner
    TRAGRAUM Ingenieure PartmbB vormals Dr. Kreutz+Partner BERATENDE INGENIEURE mbB, Nürnberg (DE), Oberschleißheim (DE), Bamberg (DE), Münnerstadt (DE), Regensburg (DE) Büroprofil

    In Zusammenarbeit mit:
    Architekten: DIEZINGER ARCHITEKTEN, Eichstätt (DE), Regensburg (DE)
    Landschaftsarchitekten: Wamsler Rohloff Wirzmüller FreiRaumArchitekten, Regensburg (DE)

    Preisgeld
    36.000 EUR

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Das städtebauliche Ensemble mit den den Funktionen entsprechenden 3 relativ großflächigen Baukörpern erscheint schlüssig. Auch werden mit hauptsächlich 3 Geschossen moderate Höhenentwicklungen angeboten.

    Jeweils gibt es im Norden und Süden einen großen Vorplatz, in der Mitte dann der gemeinsame Pausenhof auf dem Niveau der Hunsrückstraße. Es werden hier keine Störungen der angrenzenden Nutzungen befürchtet. Die direkte Verbindung zu den westlichen Freisportflächen ist gelungen.

    Die Grundschule gliedert sich in vier Quadranten: Eingangshalle mit vertikaler Haupterschließung und daran dann in den OG´s je zwei angebundene Cluster. Der Hort nimmt im Nordwesten den 4 Grundsrissbereich ein und ist unabhängig erschlossen. Die vielfältig gegliederten Grundrisse bieten gute Differenzierungsmöglichkeiten, leider aber auch teilweise innen liegende Räume.

    Gleiches gilt für die Förderschule, wobei die neutrale Clusterschließung nicht angeboten wird.

    Die SVE-Erschließung ist noch problematisch, da sie erst im OG zu finden ist.

    Für die Mensaanlieferung wird leider nur die TG angeboten, dies ist wegen der Raumhöhe problematisch. Besonders wird aber die fehlende innenräumliche Verbindung zwischen Grundschule und Mensa/Turnhalle bemängelt.

    Im Detail fallen auch die versteckte Erschließung des Horts sowie die Hauptzugänge der beiden Schulen jeweils nur über den Pausenhof negativ auf.

    Konstruktiv werden sinnvoll eine Holz-Beton-Hybridbauweise und eine Holzfassade, welche durch überstehende Stahlbetondeckenauskragungen gut geschützt ist, vorgeschlagen. Der Brandschutz ist natürlich diesem Konstruktionsprinzip entsprechend noch nachzuweisen. Die Verhältniszahlen sind leicht über dem Durchschnitt, besonders fallen üppige Verkehrsflächen auf.

    Ein insgesamt angenehmes Konzept mit guter städtebaulicher Setzung und Durchlässigkeit, im Detail überraschend gegliederten Grundrissen. In Teilbereichen besteht jedoch noch Überarbeitungsbedarf.