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  • DE-93047 Regensburg, DE-93057 Regensburg
  • 05/2019
  • Ergebnis
  • (ID 2-324996)

Neubau Grundschule Sallerner Berg + Erweiterung Jakob-MuthSchule in Regensburg


  • Anerkennung

    kein Bild vorhanden
    Bauingenieure
    Ingenieurbüro Peter Widell, Berlin (DE) Büroprofil

    In Zusammenarbeit mit:
    Architekten: Bodamer Faber Architekten BDA, Stuttgart (DE)
    Landschaftsarchitekten: Jedamzik + Partner Landschaftsarchitekten, Stuttgart (DE)
    Tragwerksplaner: bfp ingenieure GmbH, Augsburg (DE)

    Preisgeld
    24.000 EUR

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Die Verfasser konzentrieren die Baumassen im nördlichen Bereich des Grundstücks. Durch die gewählte Körnung der Baukörper entsteht eine Maßstäblichkeit, die sich gut in die städtebauliche Umgebung einfügt. Der Umgang mit der Topographie ist gut gelöst. Jedoch entsteht durch die vorgeschlagene Konzentration der Baumassen im Norden der Zwang, die Pausenflächen der Grundschule z.T. auf Dächern und auf unterschiedlichen Niveaus nachzuweisen.

    Dem steht allerdings eine zu würdigende parkähnliche Qualität der Pausenflächen für FZ und SVE gegenüber.

    Die getrennte Erschließung (GS und Hort über Hunsrückstr, FZ und SVE über Harzstr.) ist grundsätzlich gut gelöst. Bemängelt wird die fehlende Durchlässigkeit der Schulanlage vor Nord nach Süd. Der barrierefreie Zugang zum FZ ist nicht nachgewiesen. Der Eingangsbereich der SVE kollidiert unglücklich mit dem Speisebereich.

    Der Typologie der Gebäude folgend sind die Hauptzugänge der Häuser an den Innenecken logisch verortet. Die Verbindung zwischen Innen- und Außenraumbeziehung zwischen Aula und Pausenflächen ist vor allem in der Grundschule unterentwickelt. Im Förderzentrum zieht die Überlagerung zwischen Zugangsbereich und Pausenhof ein Aufsichts-und Sicherheitsproblem nach sich.

    Sehr gut funktionieren die Lernhäuser, allerdings wird die Organisation der Lernhäuser für die Grundschule im 2.und 3. OG kritisch gesehen. Insgesamt wird das Raum- und Funktionsprogramm gut umgesetzt.

    Das äußere Erscheinungsbild und die Materialwahl scheinen der Aufgabenstellung angemessen gewählt, allerdings wird eine Holz-Betonverbundbauweise, bzw. eine Holzmassivbauweise vorgeschlagen. Diese ist im Hinblick auf die dem Projekt zugrunde liegende Gebäudeklasse 5 jedoch nur mit maßgeblichen Abweichungen in Bezug auf den Brandschutz zu realisieren und wirtschaftlich kaum darzustellen.

    Die Aussagen zum energetischen Konzept erfüllen die Erwartungen des Auslobers.

    Durch die kompakte Anordnung im Norden ist eine Abwicklung in nur zwei Bauabschnitten möglich. Eine wirtschaftliche Realisierung erscheint grundsätzlich machbar, allerdings ist die gewählte Ausführung als Holzkonstruktion zu überdenken.