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  • DE-22525 Hamburg
  • 03/2019
  • Ergebnis
  • (ID 2-343002)

Schlicksweg - Baufeld 3b und 4a in Hamburg


  • 1. Preis Baufeld 3b

    kein Bild vorhanden
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    Landschaftsarchitekten
    friedburg & Co., Berlin (DE)

    In Zusammenarbeit mit:
    Architekten: zanderroth architekten, Berlin (DE)
    Landschaftsarchitekten: HAHN HERTLING VON HANTELMANN, Berlin (DE), Hamburg (DE)
    TGA-Fachplaner: ZBP Zimmermann und Becker GmbH, Heilbronn (DE), Leipzig (DE), Berlin (DE), Hamburg (DE)

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Der Entwurf zeichnet sich durch eine klare städtische Außenseite mit großzügigen Eingangsbereichen und eine landschaftlich gestaltete, informelle Innenwelt aus. Die angenehme Differenzierung der Gebäude in einzelne Baukörper überzeugt ebenso wie die prägnante Ausgestaltung der Fassade mit interessantem Verblendverlauf und tiefen Laibungen. Zudem besticht die Fassade durch eine virtuose Farbgestaltung mit variantenreichem Klinkereinsatz und einer Betonung des Sockels.

    Positiv beurteilt wird die Positionierung der Sonderwohnformen in verschiedenen Baukörpern, insbesondere die Verortung der SeniorenClusterwohnungen im Erdgeschoss mit einem großen Wohnraum zum Innenhof. Kritisch wird die insgesamt recht hohe Anzahl an Erschließungskernen gesehen. Die im Bebauungsplan festgesetzten Baugrenzen werden nicht eingehalten.

    Die Freianlagen überzeugen durch ihren sympathischen, naturnahen Duktus mit einer differenzierten Ausprägung für Spielpunkte und informelles Spielen. In unterschiedlichen Teilräumen werden Rückzugsorte, ebenso aber kleine Treffpunkte für die Nachbarschaft angeboten. Die Nord-SüdPromenade und die Ost-West-Verbindung sind gestalterisch abgesetzt. Hier entspricht die Gestaltung und Materialwahl nur in Teilen den Vorgaben des Bebauungsplans. Es wird gewürdigt, dass die Positionierung der Feuerwehraufstellflächen auf der Blockaußenseite einen frei bespielbaren Innenhof ermöglicht, allerdings wird die Anleiterbarkeit des südlichen Gebäuderiegels aufgrund der im Bebauungsplan vorgegebenen Straßenbäume angezweifelt.

    Insgesamt legen die Verfasser eine sympathische, eigenwillige Arbeit vor, die mit einer gelungenen „Vielfalt in Einheit“ die diverse zukünftige Bewohnerschaft und Ideale der Baugenossenschaft Hamburger Wohnen angemessen repräsentiert.


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