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  • DE-68161 Mannheim, DE-68259 Mannheim
  • 05/2019
  • Ergebnis
  • (ID 2-326868)

Entwicklung des Epiphanias-Areals in Mannheim - Feudenheim


  • 3. Preis

    kein Bild vorhanden
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    Investoren
    EYEMAXX Real Estate AG, Aschaffenburg (DE)

    In Zusammenarbeit mit:
    Architekten: tillschweizer/co, Heidelberg (DE)
    Landschaftsarchitekten: GDLA I GORNIK DENKEL landschaftsarchitektur partg mbb, Heidelberg (DE)
    Architekten: Hellerplan Architekten, Frankfurt am Main (DE)

    Preisgeld
    6.600 EUR

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Der skulpturale Gesamtbaukörper nimmt einen Dialog mit der Epiphaniaskirche auf. Der große begrünte Innenhof bietet attraktiven Freiraum für die Kita im Erdgeschoss und die umgebenden Wohnungen. Während der Baumbestand erhalten bleibt. Generell wird die städtebauliche Aufgabenstellung gut gelöst. Die große Körnung, die als Sonderbau ähnlich wie schon der Bestand auftritt wird an dieser Stelle von der Jury als richtig angesehen. Auch die 3-Geschossigkeit der Gebäude überzeugt. Lediglich der Baukörper an der Ecke Nadlerstraße – Arndtstraße fällt durch seine wuchtige Erscheinung aus dem Rahmen.
    Die geometrische Sonderform fällt sofort ins Auge und bietet durch Schrägen und Brüche abwechslungsreiche Innen- und Außenräume. Dies kommt besonders der Kita zu Gute; allerdings scheint die Nutzung im Hinblick auf den Personalschlüssel in der Praxis eher schwierig, da die Wege für die Erzieher/innen eher weit sind. Im Allgemeinen bietet der Entwurf eine hohe architektonische Qualität, müsste aber noch weiter ausgearbeitet werden.
    Kita und Wohnungen verschiedener Größen und Ausformungen finden in dem Gebäude Platz, allerdings ist noch nicht formuliert, welche Räumlichkeiten für öffentliche Nutzungen im Bereich der Epiphaniaskirche zur Verfügung stehen. Eventuell handelt es sich um den großen Raum direkt am Vorplatz, der momentan der Kita zugeordnet ist. Die Wohnungsgrundrisse sind generell als schwierig zu bewerten.
    Die Erschließung weist generell Schwächen auf. Die Position als als auch die architektonische Ausformung der Treppenhäuser im Gebäudeinneren ist wenig attraktiv. Teilweise ist die Zugangssituation nicht klar ablesbar. So z.B. an der Arndtstraße, wo große Öffnungen konkurrieren und nicht klar als Eingang bzw. Wohnzimmerfenster ablesbar sind. Die vorgeschlagenen Dachterrassen sind eine gute Idee, die Erschließung ist aber nicht ausgearbeitet.
    Die Verfasser schlagen eine Lochfassade mit vertikalen Fensterformaten vor, die allerdings recht unruhig wirkt. Eine klarere Gestaltungslinie wäre zu empfehlen.
    Das in der Grundstruktur vorhandenen Potential wurde nicht in allen Bereichen gleichermaßen genutzt und ausgearbeitet. Die Abstandsfläche zum Anbau zur Sakristei ist nicht ausreichend; die Brandschutzthematiken sind nachträglich zu lösen.


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