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  • DE-85748 Garching
  • 02/2008
  • Ergebnis
  • (ID 2-9644)

Realisierungswettbewerb „Dreifachsporthalle“


  • Engere Wahl


    Landschaftsarchitekten
    lohrer.hochrein landschaftsarchitekten und stadtplaner gmbh, München (DE) Büroprofil

    Mitarbeit
    Tragwerk Dr. Schütz Gerhard Pahl, Kempten Haustechnik, Bauphysik Thomas Knecht, Wildpoldsried

    In Zusammenarbeit mit:
    Architekten: F64 Architekten, Kempten (DE)
    Bauingenieure: DR. SCHUETZ INGENIEURE Beratende Ingenieure im Bauwesen PartG mbB, Kempten (DE)

    Erläuterungstext
    Städtebau

    Entlang der Schleißheimer Straße von Westen kommend, verbindet ein lichter Baumhain aus Eichen und Hainbuchen das gesamte Areal der Sportanlagen. Auch das vorhandene Vereinsheim wird hier integriert,
    alle Optionen für einen möglichen Neubau bleiben offen. An der neuen Halle öffnet sich der Hain zu einem großzügigen Vorplatz, der den Blick auf die Eingangsfassade und den Laufbahntrakt freigibt. Hier queren die Schulkinder die Straße, man trifft sich ratschend auf der langen Bank.
    Die neue Sporthalle lagert sich eng vor den Lärmschutzwall an und stärkt so die offene Landschaft nach Westen. Die Offenheit in Richtung Sportanlagen bleibt gewährleistet.Die massiven Erdverwerfungen entlang der Autobahn werden insbesondere durch den Laufbahnriegel ausgeblendet.

    Im Gegensatz zu einer möglichen strassenbegleitenden Gebäudeanordnung wird die Sporthalle um die Vorplatztiefe von der Schleißheimer Straße zurückversetzt. Deswegen entsteht keine schlundartige Gebäudeflucht entlang der kontinuierlich bis zur Autobahnunterführung hin abtauchenden Strasse. Zudem wird ein angemessener Abstand zur kleinteiligen Wohnbebauung im Süden gewahrt.

    Autofahrer fahren am Rande des Vorplatzes ein und parken unter dem großzügigen Baumdach. Eine Außentreppe führt direkt hinauf zu den Beachvolleyballfeldern und zu den vorhandenen Fußballfeldern. Die Unterbauung nach Westen wird sanft in das Gelände integriert und es entstehen Sitzstufen zum Fußballfeld hin. Der Spazierweg nach Norden wird wieder angebunden und es entsteht Raum für Begegnung und Zuschauen. Durch die zwei Hallenebenen mit dem Hauteingang vom Vorplatz in die Hallenebene und mit dem Nebeneingang von der oberen Sportfeldebene in den Tribünenbereich werden die Möglichkeiten der Topographie voll ausgeschöpft. Bei großen Sportveranstaltungen werden die beiden Ebenen über die Tribüne miteinander verknüpft.
    Die Barrierefreiheit ist für Sportler und Zuschauer in allen Funktionsbereichen sichergestellt. Bei aller Offenheit und Großzügigkeit der ungeteilten Halle, ist eine schalltechnische Abschottung durch zweischalige Trennvorhänge gewährleistet.


    Beurteilung durch das Preisgericht
    Liegt nicht vor.