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  • DE-30453 Hannover
  • 08/2019
  • Ergebnis
  • (ID 2-338157)

Wasserstadt Limmer - Portal zum neuen Stadtquartier


  • 3. Preis

    Lageplan, © Lichtenstein Landschaftsarchitekten

    Landschaftsarchitekten
    Lichtenstein Landschaftsarchitekten, Hamburg (DE) Büroprofil

    In Zusammenarbeit mit:
    Architekten: ASP Architekten Schneider Meyer Partnerschaft mbB, Hannover (DE), Hamburg (DE)
    Visualisierer: Jonas Bloch Architekturvisualisierung, München (DE)

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Der Vorschlag der Verfasser lässt einen angemessenen Auftritt des Ensembles am Quartiersplatz Wasserstadt Limmer erwarten. Er überzeugt durch seine klare Präsenz, die durch eine stimmige Materialität, vom Verzicht auf unangemessene Ornamentik an der Fassade, spürbaren Bezug auf das Umfeld und seine generell selbstverständliche Erscheinung als Wohnensemble getragen wird. Die öffentlichkeitswirksamen Nutzungen sind richtig im Erdgeschoss platziert, so dass die gewünschte Urbanität in dieser zentralen Lage ermöglicht werden kann. Das Preisgericht war von dem Konzept zur Gestaltung der öffentlichen und privaten Freiflächen überzeugt. Das Pattern der Fußbodengestaltung wirkt auf den ersten Blick zu aufgeregt dargestellt, wirkt aber in einer Ebene lande nicht so dominant. Insbesondere verfolgenswert erscheint der Ansatz eines einheitlichen Gestaltungskonzeptes für den Stadtplatz, der über die Straße "Zur Wasserstadt" hinweg in den zukünftigen Bauabschnitt hinein verlängert wird. Auch die großzügigen privaten Dachgärten für die Pflegeeinrichtung und das betreute Wohnen, die als gegeneinander versetzte geöffneten Höfe vorgeschlagen werden, gehören zu den Stärken des Entwurfs. Sie bieten für beide Gärten eine begrüßenswerte visuelle und funktionale Verbindung. Aus der Sicht des Betreibers sind die Anforderungen an die Erschließung und die Organisation beider Einrichtungen im Wesentlichen gut gelöst. In der Diskussion wurde angemerkt, dass das Gegenüber von Mikroapartments und Pflegezimmern an der schmalen "Fuge" zwischen beiden Baukörpern überdacht werden sollte. Bemerkenswert ist, dass diese Arbeit als einzige als Reaktion auf die Schallsituation eine fast vollständige geschlossene Fassade des "Turms" zur Wunstorfer Straße vorschlägt. Die mutmaßlichen schalltechnischen Vorteile werden aber mit einem Verzicht auf ein "Gesicht" zur Bundesstraße erkauft. Der Supermarkt zeigt Überarbeitungsnotwendigkeiten. Zum einen fehlen bisher einige der geforderten Stellplätze. Zum anderen wird die Nutzung der Stellplätze durch die dargestellte Platzierung der Stützen eingeschränkt. Durch den Auslober wird eingeschätzt, dass das für die Fassade vorgeschlagene doppelte Stahlbetonband wohl die Wirtschaftlichkeitserwartungen nicht erfüllen dürfte.