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  • DE-71032 Böblingen
  • 02/2008
  • Ergebnis
  • (ID 2-9745)

Architektur-Wettbewerb Treff am SEE


  • Ankauf

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    Architekten
    Hähnig + Gemmeke Freie Architekten BDA, Tübingen (DE) Büroprofil

    Mitarbeit
    Arch.: Mathias Hähnig Martin Gemmeke Mitarbeit: Anthony Carimando Tanja Kupski

    In Zusammenarbeit mit:
    Landschaftsarchitekten: Stefan Fromm Landschaftsarchitekten, Dettenhausen (DE)

    Preisgeld
    2.375 EUR

    Erläuterungstext
    Ziel der städtebaulichen Idee einer Vernetzung des Schlossbergs mit dem Stadtgarten ist es, neben den bestehenden Anbindungen am Elbenplatz und der Albabrücke eine weitere attraktive Verbindung vom Plattenbühl zum Oberen See zu schaffen.
    Der „Treff am See“ als Verbindungsspange der Platzsituation vom Plattenbühl, der Innenstadt mit dem Uferpromenade des Oberen Sees.
    Ein architektonischer, wie funktionaler Brückenschlag zwischen dem Schlossbergring, der ehemaligen Raumkante der Stadtmauer und dem Stadtgarten. Ein Architekturensemble, das Präsenz, Auftakt am Plattenbühl zeigt und mit einem zweiten Baustein den Bürgertreff am See verortet. Der Bürgertreff als Ort der Verbindung von Stadtmitte und innerstädtischen Parkanlagen. Der Platz des Plattenbühls erhält auf seiner Südseite einen zweigeschossigen Neubau, der dem Ort einen zusätzlichen architektonischen Akzent verleiht und städtebaulich auf den Weg zum See überleitet. Eine attraktive großzügige Wegespange führt zum zweiten Gebäude, das als dreigeschossiges Gebäude direkt dem See mit Seeterrasse angeordnet ist. Das Gebäude bildet den Beginn bzw. das Ende der städtischen Uferpromenade zwischen Elbenplatz und Bürgertreff im architektonischen Dialog zur gegenüberliegenden Wandelhalle.

    Treffpunkt, Kommunikationsort in dominanter Lage direkt am See. Die beiden Gebäuden durchschneiden die beengte Bestandssituation, prägen durch ihre eigene Architektursprache den Ort und sind Auftakt einer möglichen städtebaulichen Entwicklung in den angrenzenden Stadtquartierten. Die Erdgeschosszonen öffnen sich in den öffentlichen Raum.
    Nutzungen entwickeln sich aus dem Gebäude heraus bzw. in die Gebäude hinein. Orientierungen in die Stadt, aus der Stadt heraus. Der „Treff am See“ ist als offenes Haus, begehbarer Ort konzipiert, der die unterschiedlichen Nutzungsangebote präsent in den öffentlichen Raum stellt. Die Nutzungen lassen sich über großzügige Foyerbereiche kombinieren, vernetzen. Stadtinformation, Bar/ Bistro und Mediathek sind in dem Gebäude am Plattenbühl geplant. Das Foyer, Seecafe, Veranstaltungssaal und Gruppenräume bilden das Nutzungsgemenge in dem Baustein am See. Mit der Lage am See wird sowohl ein attraktiver Ort für die geplanten Nutzungen angeboten als auch ein städtebaulicher Auftakt in die Uferpromenade formuliert.
    Bestehende Biergarten, Sommerkino und Promenade werden in die Konzeption räumlich integriert und eingebunden. Die Gebäude erhalten eine eigenständige Architektursprache in dem vorhandenen heterogenen Umfeld. Platzfläche, Weg und die beiden Gebäuden bilden eine architektonische Einheit.
    Naturstein (Sandstein) und Glas als prägende Materialien der Neubauten und der Platzfläche. Nutzungen werden durch großzügige Öffnungen von innen nach außen sichtbar. Die Gebäude sind von ihren verwandten Materialien über alle Fassaden gleich behandelt, da vom Schlossberg, die Dachfläche als fünften Fassade, große Bedeutung hat.
    Für das Gebäudeensemble wird eine geothermische Energieversorgung vorgeschlagen, so dass ein nachhaltiges Energiekonzept in die Gesamtkonzeption integriert ist.
    Der „Treff am See“ als Ensemble von Platz und zwei Gebäuden, die sich kreativen Nutzungen öffnen, Stadtraum neu definieren und dem vorhandenen Ort eine neue Prägung und Identität im Stadtbild von Böblingen geben. Ein Ort für die Bürger im Schnittpunkt zwischen Altstadt und Stadtgarten „am See“.

    Beurteilung durch das Preisgericht
    Liegt nicht vor.