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  • Anerkennung

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    Landschaftsarchitekten
    Glück Landschaftsarchitektur, Stuttgart (DE) Büroprofil

    In Zusammenarbeit mit:
    Architekten: a+r ARCHITEKTEN, Tübingen (DE), Stuttgart (DE)

    Preisgeld
    14.000 EUR

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Die Verfasser schlagen in ihrer Arbeit ein Ensemble aus verschiedenen Bausteinen unter Beibehaltung des Hübner Baus vor. Dabei nutzen sie die typologische Grundhaltung des 3. Bauabschnitts und führen diese in zwei weiteren Körpern westlich des zu erhaltenen Gebäudebestandes fort. Diese Haltung wird kontrovers diskutiert. Durch die Gebäudekonfiguration entstehen zwei gut proportionierte, charaktervolle Entrees beider Schulen am Fliegenweg. Dies schafft eine klare Orientierung und entwickelt ein starkes Gesicht. Gut proportioniert bilden sie den räumlichen Auftakt.
    Die Mensa wird richtig als verbindendes Element beider Schulen konsequent ins Zentrum der Gesamtanlage gestellt. Die Zusammenschaltbarkeit ist gegeben, die Orientierung nach Süden wirkt qualitätvoll.
    Der Entwurf setzt auf eine klare räumliche Zuordnung und Erschließung der einzelnen Schularten. Die Bündelung der Grundschule erfolgt im westlichen Betrachtungsraum. Die Verlagerung der Realschule im östlichen Bereich ist ebenfalls eine klare Setzung. Die abschnittsweise Umsetzung ist noch nicht ganzheitlich nachvollziehbar. Dies wird aber durch zwingende Umnutzung des als Grundschule konzipierten 3. Bauabschnitts zur Realschulnutzung erkauft. Dies scheint inhaltlich aufgrund fehlender Räume in der jetzigen Planung schwer realisierbar.
    Die in weiteren angebotene Schulhofsituation ist nicht klar definiert. Für einen eigenständigen Realschulhof ist der Bereich zwischen Hauptgebäude und 3. Bauabschnitt zu klein. Daher wird der große Schulhof ebenfalls für die Realschule angeboten ohne allerdings zu verdeutlichen wie die Aneignung der einzelnen Altersgruppen erfolgen soll. Die innenräumlichen Qualitäten insbesondere der Lernbereiche sind gut, der Ganztag sollte aber als integrierter Bestandsteil in die Cluster mit eingebunden werden. Dies scheint ohne große Grundrissänderungen möglich.
    Die Einteilung der Lernbereiche erscheint schlüssig und ist auch brandschutztechnisch problemlos umsetzbar. Die momentane Zuordnung der Verwaltung der Grundschule ist in der angebotenen Anordnung ungünstig.
    Die vorgeschlagene Materialität sowohl innen als außen wirkt der Aufgabe Schule angemessen.
    Alles in allen stellt die Arbeit einen sehr guten Beitrag zu der gestellten Aufgabe dar.