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  • DE-52064 Aachen, DE-40227 Düsseldorf
  • 09/2019
  • Ergebnis
  • (ID 2-357667)

Wohnen am Sonnenpark - Kölner Straße in Düsseldorf


  • 1. Preis

    Urbane Mischung von Wohnen und Gewerbe für Düsseldorf-Oberbilk, © ksg/Rendertaxi / LAND Germany GmbH

    Landschaftsarchitekten
    LAND Germany GmbH, Düsseldorf (DE), Mailand (IT) Büroprofil

    In Zusammenarbeit mit:
    Architekten: kister scheithauer gross architekten und stadtplaner GmbH, Köln (DE), Leipzig (DE)
    Visualisierer: rendertaxi architecture.visualisation, Aachen (DE), Barcelona (ES)

    Preisgeld
    50.000 EUR

    Erläuterungstext
    Das neue Wohnquartier „Wohnen am Sonnenpark“ im Düsseldorfer Stadtteil Oberbilk wird zu einer lebendigen und identitätsschaffenden Landmarke, die das Stadtquartier und die Kölner Straße aufwertet. Die Entwicklung der Mixed-Use-Immobilie in direkter Nachbarschaft zum vorhandenen Sonnenpark trägt neben der Schaffung von neuem Wohnraum zur Nahversorgung des Quartieres bei.

    1 | Neuer Raum

    Als Verbindungselement wird die von Osten kommende Heerstraße am oberen Rand des neuen Wohnquartiers bis zum Sonnenpark fortgeführt. Auf diese Weise entsteht ein neuer öffentlicher Kommunikationsraum mit kleiner Fußgängerzone, Geschäften, Gastronomie und Aufenthaltsbereichen im Erdgeschoss. In den Gebäuden wird neuer Wohnraum für öffentlich geförderten Wohnraum sowie für Studenten, Singles, Young Professionals oder Pendler realisiert.

    2 | Grün-urbane Verbindung

    Ganz dem Motto „von Grau zu Grün“ folgend werden verschiedene Landschaftszitate aus dem Sonnenpark auf die Heerstraße übertragen. Die Baumreihe und Rasenflächen aus dem Sonnenpark wird in der neuen Heerstraße fortgeführt und läuft nach und nach langsam aus. Grüne Inseln mit Sitzaufkantungen schaffen baumüberstandene Aufenthaltsbereiche im öffentlichen Raum.

    3 | Innenhof als funktionale Einheit

    Der neue Innenhof wird aufgrund unterschiedlicher Höhenniveaus visuell zweigeteilt. Westlich befindet sich der Innenhof auf Erdgeschossniveau, wohingegen der östliche Bereich das Dach zum Erdgeschoss bildet. Durch eine Freitreppe werden beide Innenhöfe miteinander verbunden, ein barrierefreier Zugang erfolgt über die Heerstraße. Nicht nur durch den Höhenunterschied ist der Innenhof zweigeteilt auch seine Nutzungen variieren: während im linken Bereich eine ovale Kiesfläche, die mit einer Sitzmauer eingefasst ist Platz für einen Spielhof und Kleinkinderspielplatz mit baumunterstandenen Sitzgelegenheiten bietet, finden sich im rechten Innenhof Pflanzbeete zum eigenen Gärtnern wieder. Ein Kommunikationsbereich mit langem Tisch und Bänken in der Mitte des Innenhofs kann von allen Anwohnern gleichermaßen genutzt werden. Trotz der Unterschiede bleibt der Innenhof aufgrund seiner Gestaltung eine funktionale, sich ergänzende Einheit.

    4 | Gestaltungszitate aus der Umgebung

    Gestaltungszitate aus der Umgebung finden sich im Wohnquartier wieder: das Baumquadrat aus dem Sonnenpark wird im westlichen Bereich des Innenhofes aufgegriffen. Ebenso wird die Allee des Parks in der neuen Heerstraße fortgeführt und durch grüne Atrien bzw. Lichthöfe ergänzt. Die Vorgärten der Studentenwohnungen bilden einen sanften Übergang zwischen Park und Wohnquartier.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    "Die Kölner Straße als die zentrale Achse in Düsseldorf Oberbilk hat ein völlig unterschätztes, sehr großes Potenzial. Der positiven Entwicklung am Oberbilker Markt auf der einen Seite wird jetzt ein hervorragendes Gegenstück am Rande des Sonnenparks entgegengesetzt. Das wird zu einer Stärkung beitragen und den ganzen Stadtteil aufwerten", sagte Prof. Johannes Ringel, Vorsitzender des Preisgerichts.