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  • DE-76137 Karlsruhe, DE-76189 Karlsruhe
  • 11/2019
  • Ergebnis
  • (ID 2-341273)

Neubau von Wohngebäuden im Zanderweg in Karlsruhe


  • Anerkennung | Realisierungsteil

    Blick in den Innenhof

    Landschaftsarchitekten
    bäuerle landschaftsarchitektur + stadtplanung, Stuttgart (DE) Büroprofil

    Verfasser
    Hannes Bäuerle

    In Zusammenarbeit mit:
    Architekten: pp a|s pesch partner architekten stadtplaner GmbH, Dortmund (DE), Stuttgart (DE)

    Preisgeld
    9.000 EUR

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Das städtebauliche Konzept fügt sich harmonisch in die Umgebung ein, sowohl von der baulichen Körnigkeit, als auch von den Geschosszahlen. Die Fortführung des Karpfenwegs über einen öffentlichen Freiraum ist nachvollziehbar und schafft eine großzügige Durchlässigkeit zu dem Grünzug der Fritschlach.
    Durch die Erschließung ausschließlich von öffentlichen Bereichen entstehen zwei qualitätsvolle Innenhöfe, die zusammen mit den privaten Freiflächen hohe Aufenthaltsqualität bieten und sowohl Privatheit als auch Kommunikation anbieten. Die alternierenden Höhen der offenen Blockrandbebauung hingegen erscheinen eher willkürlich.
    Die Verfasser schlagen eine Holzhybridbauweise vor, die eine modulare wirtschaftliche Bauweise ermöglicht. Sichtbeton und mineralische Putzflächen werden durch fensterbegleitende Holzelemente ergänzt, wobei man sich durchaus identitätsstiftendere Fassaden vorstellen könnte.
    Die Grundrisse sind funktional und von der Ausrichtung passend. Störend wirken die teilweise langen Flure innerhalb der Wohnungen. Das Wohnungsgemenge entspricht im Wesentlichen den Vorgaben. Die Erwartung an den Erschließungstypus sind durch die im Wesentlichen 2-3-Spänner nicht erfüllt, darüber hinaus werden überwiegend innenliegende Sanitärräume angeboten.
    Es wird eine gemeinsame TG beider Bauabschnitte vorgeschlagen. Der Stellplatznachweis wird übererfüllt.
    Die Freiraumplanung ist gut ausgearbeitet. Die Mischung von öffentlichen, gemeinschaftlichen und privaten Freiträumen ist ausgewogen und lässt eine ansprechende Gestaltung erwarten. Die erhaltenswerten Bäume sind weitgehend berücksichtigt, aber durch den Bau der Tiefgarage letztlich nicht zu halten. Die Dachflächen werden extensiv begrünt.
    Der Entwurf orientiert sich an den bestehenden Raumkanten, wobei dadurch aus wohnungswirtschaftlicher Sicht unnötig große Verkehrsflächen auf dem Grundstück entstehen. Dies bedingt auch, dass die Zielvorgabe bzgl. der Gesamtzahl der Wohnungen im Teilbereich A nicht erreicht werden. Dadurch wird die angestrebte Wirtschaftlichkeit erschwert.
    Insgesamt stellt die Arbeit einen gelungenen Beitrag zur Aufgabenstellung dar.


INFO-BOX

Angelegt am 19.11.2019, 11:43
Zuletzt aktualisiert 21.11.2019, 11:53
Beitrags-ID 4-183182
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