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  • DE-10178 Berlin, DE-10117 Berlin
  • 11/2019
  • Ergebnis
  • (ID 2-346283)

Neugestaltung des Hegelplatzes in Berlin Mitte


  • Anerkennung

    Übersichtsplan, © GRIEGER HARZER

    Landschaftsarchitekten
    GRIEGER HARZER, Berlin (DE) Büroprofil

    Verfasser
    Stefan Grieger , Norman Harzer

    Mitarbeit
    Nina Dvorak, Joana Carvalho, Katharina Wittchen, Miguel Magalhães

    Preisgeld
    2.950 EUR

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Die Verfasser begreifen ihren Entwurfsbeitrag als Durchgangs- und Aufenthaltsraum für Studierende der Humboldt Universität. Zwischen diagonal geführten und sich öffnenden Wegebeziehungen ergeben sich amorph geformte Rasenflächen als Verweilorte und inszenieren diese als Pocketpark.
    Die Rasenflächen dienen weiterhin dem Regenwassermanagement, dekorative Pflasterstreifen führen als offene Rinnen das Wasser in die Versickerungsmulden in den Rasenflächen. Die Ränder der Raseninseln werden durch unterschiedlich dimensionierte Sitzmauern aus abgesäuerten Betonfertigteilen eingefasst und dienen dem multifunktionalen Aufenthalt.
    Das Preisgericht sieht die Nähe der Eingangsmauern und –borde mit ihren Fundamentierungen problematisch aufgrund der Eingriffe in den Wurzelraum der Baumhaselreihe. Besonders kritisch wird der Umgang mit der fehlerhaft dargestellten Lage der vorhandenen Kastanie gesehen. Hier ist der Diagonalweg in der Lage anzupassen.
    Der Eingangsbereich zur Dorotheenstraße wird als langgestreckter, gepflasterter Platz gestaltet und erstreckt sich über die Straße am Hegelplatz bis zum Antiquariat.
    Ausstattungen, Gestaltung und Materialität suchen Anklänge an traditionelle Gestaltungsmotive.
    Die südliche Wegediagonale wird von dem Preisgericht kritisch gesehen und berücksichtigt nicht die erforderlichen funktionalen Wegebeziehungen insbesondere zum Eingangsbereich der Universität. Insgesamt wird die formal motivierte Zerschneidung kritisiert, die durch den südlichen Weg entsteht.
    Spiel- und Sportangebote sind in der Arbeit unterrepräsentiert (Schaukel, Tischtennisplatte).
    Das Angebot an Fahrradständern ist dezentral organisiert und erstreckt sich auch auf die Dorotheenstraße.
    Die Arbeit bewegt sich im finanziellen Rahmen, die Folgekosten werden aufgrund der vorgeschlagenen Mastleuchten (Kostenschätzung) überschritten.
    Der Versiegelungsgrad ist geringfügig höher als der Bestand.