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  • DE-33334 Gütersloh
  • 11/2019
  • Ergebnis
  • (ID 2-330983)

Ergänzender Neubau am Kreishaus Gütersloh


  • 2. Preis


    Modellbauer
    HeGe Modellbau, Berlin (DE) Büroprofil

    In Zusammenarbeit mit:
    Architekten: FABRIK°B Architekten, Berlin (DE)
    Bauphysiker, Brandschutzplaner, TGA-Fachplaner: IFB Ingenieure GmbH, Bad Teinach-Zavelstein (DE), Passau (DE), Berlin (DE), Hamburg (DE)
    Tragwerksplaner: TRAGRAUM Ingenieure PartmbB vormals Dr. Kreutz+Partner BERATENDE INGENIEURE mbB, Nürnberg (DE), Oberschleißheim (DE), Bamberg (DE), Münnerstadt (DE), Regensburg (DE)

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Das Gebäude stellt sich als einfacher rechteckiger dreigeschossiger Baukörper dar. Dieser Baukörper ist städtebaulich sehr richtig angeordnet, sodass der aus Parkplatz und Straße gebildete Raum zwischen Supermarkt und Kreispolizeigebäude, der zukünftig östlich durch das Parkhaus begrenzt wird, auch westlich eine entsprechende räumliche Schließung erfährt.
    Auch im Falle einer späteren Erweiterung des Neubaus würde wiederum eine befriedigende städtebauliche Situation entstehen, da das Erweiterungsgebäude die Nordkante des Supermarktgebäudes aufnehmen würde.
    Im Inneren erhält der dreigeschossige Baukörper zwei große, gut dimensionierte Innenhöfe, wovon der nördliche sich zur Straße hin öffnet und zum einem Eingangshof mit halböffentlichem Charakter wird. Hier sind unabhängig voneinander die Zugänge zum Frontoffice- und Backoffice-Bereich des Jobcenters und zum Jugendamt angeordnet.
    Die innere Organisation des Gebäudes mit einer eingeschossigen Anordnung des Frontoffice-Bereichs des Jobcenters um den Südhof und der über zwei Geschosse reichenden Anordnung des Jugendamtes in dem Eingangshof ist stimmig und funktioniert sehr gut. Die räumliche Nähe der Eingänge von Jobcenter und Jugendamt wird allerdings von der Jury kritisiert. Die Besprechungsräume liegen sehr gut angeordnet im Zentrum des Grundrisses und sind sowohl für Mitarbeiter als auch für externe Besucher sehr gut erreichbar.
    Durch die außermittig versetzte Anordnung der Innenhöfe entstehen einbündige und dreibündige Bürozonen. Dies führt zu großzügigen Kommunikations- und Bewegungsflächen, so wie sie heute in modernen Bürolandschaften gewünscht werden.
    Insgesamt bietet dieser Entwurf eine städtebaulich richtige Anordnung, eine sehr gute innere Funktionalität und angemessene, sehr ansprechende und elegante Fassadengestaltung.
    Die Flächen- und Kostenkennwerte lassen eine Realisierung im wirtschaftlichen Bereich erwarten.