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  • 3. Preis

    Plan1

    Architekten
    K9 ARCHITEKTEN Borgards.Lösch.Piribauer, Freiburg im Breisgau (DE) Büroprofil

    Mitarbeit
    Manfred Piribauer Architekt, Freiburg; Marc Lösch Architekt, Freiburg; Wolfgang Borgards Architekt, Freiburg Mitarbeiter: Maximilian Matscheko, Holger Moser

    In Zusammenarbeit mit:
    Landschafts- / Umweltplaner: faktorgruen, Freiburg im Breisgau (DE), Rottweil (DE), Heidelberg (DE), Stuttgart (DE)

    Erläuterungstext
    Mit der Freiwerdung von großen zusammenhängenden Flächen am Fuße der Altstadt von Leonberg ergibt sich eine tiefgreifende Chance für die gesamte Stadt.

    • Altstadt und Stadtmitte können vielfältig miteinander verbunden werden
    • Die Altstadtkulisse wird wieder erlebbar und wird zum Leitmotiv des Areals
    • Differenzierte Nutzungen im Areal ermöglichen eine hohe inhaltliche Attraktivität des Gebietes und fordern das Eigenengagement ihrer Bürger
    • Neue Konzepte für Verkehr und Hochbau werden helfen, städtebauliche Entwicklungen der Nachkriegszeit zu korrigieren
    • Das Areal erhält einen seiner Lage entsprechenden Wert
    • Das Areal wird eine mit der Stadt Leonberg verbundene Identität entwickeln



    Städtebau
    Das neue Quartier zwischen Altstadt und Stadtmitte versteht sich als eigener, individueller Stadtteil. Dabei vernetzt er sich mit allen umliegenden Bereichen und wird insbesondere in Nord-Süd-Richtung durchlässig. Straßen und Plätze des Areals richten sich nach dem Leitmotiv des Ortes, der Altstadtkulisse Leonbergs, aus. Ein neuer Altsstadtpark, am Fuße des Altstadthügels, schafft den dafür notwendigen Raum. Die Wirkung des Ortes, seine Geschichte und Topographie werden wieder erlebbar.


    Aufenthaltsqualität und Identität
    Neben den städtebaulichen Motiven bestimmt die Aufenthaltsqualität der öffentlichen Räume das Gebiet. Maßstab hierbei ist der sich zu Fuß bewegende Mensch; und als Leonberger Besonderheit, bisweilen auch das Pferd. Ob zum Einkaufen und Arbeiten, Wohnen oder Flanieren, die Strassen- und Platzräume erhalten überschaubare Abmessungen. Regel und Ausnahme in der Struktur begründen ein ausgewogenes Gleichgewicht im Quartier und garantieren die stadträumliche Qualität – unabhängig von individuell gestalteten Gebäuden. Der so geschaffene Stadtgrundriss bietet die Grundlage für die Identität eines unverwechselbaren Ortes.


    Städtische Freiräume – Platz und Park
    Prägend im Gesamtgefüge ist der neue Platz mit Rathausneubau in der Mitte des Gebiets. Er stellt die räumliche Verbindung zwischen Stadtmitte und Altstadt her und ordnet das Gebiet nach seinen Teilbereichen. Er ist Mitte für die unterschiedlichsten Nutzungen im Stadtteil und ist Bühne für das im Norden liegende Altstadtprospekt. Zwischen neuem Quartier und Altstadt entwickelt sich im Tal der neue Altstadtpark. Das Freilassen der Talsohle ermöglicht die notwendige Distanz zum Altstadtprospekt, nur so kann er seine Wirkung wieder entfalten. Zusätzlich versteht sich der Park als grüne Ergänzung zur parkartigen Hangkante der Altstadt. Später, wenn die Bahnhofstraße für den Durchgangsverkehr geschlossen ist, wird der Weg zu einer balkonartigen Promenade und damit Rückrat des gesamten Grünraums.


    Beurteilung durch das Preisgericht
    Liegt nicht vor.