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  • 4. Preis


    Architekten
    ASTOC ARCHITECTS AND PLANNERS GmbH, Köln (DE) Büroprofil

    Mitarbeit
    Peter Berner Oliver Hall Andreas Kühn Markus Neppl Mitarbeiter: Zafer Bildir, Richard Büsching, Christian Dieckmann, Ulrich Hundsdörfer, Maya Krause, Markus Piel, Steffen Wurzbacher

    In Zusammenarbeit mit:
    Landschafts- / Umweltplaner: RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten, Bonn (DE), Hamburg (DE), Köln (DE), Mannheim (DE), Berlin (DE)

    Erläuterungstext
    LEONBERG
    - ursprünglich 2 getrennte Stadtteile, über eine Straße miteinander
    verbunden, mit der Entwicklung der neuen Stadtmitte (Vielzahl
    öffentlicher Gebäude) Bruch mit bestehender Baustruktur
    - Wahrung der einzelnen Identitäten - starke Verbindung
    - mehrere Zentren, die sich durch Bauzeit, Typologie, Nutzung stark
    voneinander unterscheiden, prallen aufeinander
    - der Entwurf bringt teils unklare Strukturen in einen definierten
    Gesamtzusammenhang und fügt sich als eine eigenständige klare
    Struktur in die bestehende Bebauung ein, vermittelt zwischen den teils
    sehr drastischen Maßstabsunterschieden, der Topographie und stellt
    eine Beziehung zwischen den einzelnen Stadtzentren her

    KONZEPT / IDEE
    Die Entwurfsidee basiert auf den oben genannten Themen Verbindung und Identität.
    Von außen einwirkende Bewegungen,wie angrenzende Grünzüge, Straßen- und Wegenetze,sowie Blickbeziehungen werden durch den Entwurf aufgenommen, weitergeführt und teilweise neu interpretiert; das Entwurfsgebiet wird aus dem einfließenden Raum von innen heraus wahrgenommen und mit der Umgebung verzahnt.

    IDENTITÄT
    - Stärkung der bestehenden Identitätspunkte und Einbindung des durch
    den Entwurf entstehenden neuen Stadtteils – Bestandteil einer neuen
    Identität durch Wechselbeziehungen, Erlebbarkeit
    - Klare Definition: verdichtete Strukturen, Schaffung / Definition von
    Freiräumen mit starken Aufenthaltsqualitäten und unterschiedlichen
    Nutzungsanforderungen tragen als erlebbare Orte in
    Wechselbeziehung mit bestehenden Ipkt zu neuen ‚Identitätsträgern’
    - Blickbeziehungen

    VERBINDUNG
    1. Vernetzung mit der bestehenden / geplanten Infrastruktur und die
    Einbindung des Entwurfsgebietes in die bestehende Stadt- und
    Landschaftsstruktur
    2. Raum- / Nutzungskonzept und die damit verbundene Schaffung von
    Platzräumen mit starken Aufenthaltsqualitäten / -vielfalt, Definition,
    Durchwegung
    3. Wahrung und Definition der einzelnen Stadtzentren, sowie die
    Einfügung einer neuen starken Struktur, die die Beziehung zwischen
    den einzelnen Stadtteilen verstärkt und neu konzipiert - zentrale
    Elemente im Rahmen dieser Inszenierung sind: die Altstadtkulisse, der
    Pomeranzengarten, der Pferdemarkt
    - wesentliches Element zur Steigerung der Erlebbarkeit: Topographie
    - Blickbeziehungen

    VERTEILUNG DER BAUMASSEN
    Schwerpunkt der Baumassenverteilung ist die Schaffung von qualitativen Freiräumen unterschiedlicher Größe und Nutzung. Als Zwischenmaß zwischen der stark verdichteten Bebauung der Altstadt und der großflächigen, funktionalen Bebauung der neuen Stadtmitte wird eine offene Wohnblockbebauung konzipiert, die den traditionellen ‚Wohnblock’, der eine klare Trennung von privaten und öffentliche Bereichen vorgibt, aufbricht und ortsbezogene Qualitäten wie Landschafts-, Blick- und Wegebeziehungen in sich aufnimmt. Es entsteht eine Vielfalt von öffentlichen, halböffentlichen und privaten Freiräumen, über die sich die Nutzungen der einzelnen Gebäude definieren.

    FREIRAUMKONZEPT
    Das gesamte Entwurfsareal wird von klar definierten Freiräumen gegliedert, die direkte und indirekte Verbindungen zwischen der Altstadt und der neuen Stadtmitte schaffen. Durch die Verlängerung der Achse des Pomeranzengartens entsteht ein großzügiges grünes Band, welches von der bestehenden Landschaft unterbrochen wird und ähnlich wie der Pomeranzengarten von einer Reihe größerer und kleinerer Plateauebenen durchgliedert wird. Durch die Freistellung der Altstadtkulisse einerseits und den Umgang mit der Topographie andererseits entstehen spannende Blickbeziehungen von und zur Altstadt und zum Engelsberg.

    Beurteilung durch das Preisgericht
    Liegt nicht vor.