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  • 5. Preis

    Lageplan

    Landschaftsarchitekten
    Planungsgruppe Landschaft und RaumProf. Cornelia Bott, Korntal-Münchingen (DE) Büroprofil

    Mitarbeit
    Prof. Cornelia Bott, Freie Garten- und Landschaftsarchitektin Mitarbeiter: Rupprecht Neulinger Melanie Neuffer Ulrike Rach Reinhard Braun

    In Zusammenarbeit mit:
    Architekten: burkle + hahnemann, Stuttgart (DE)
    Architekten: Zoll Architekten Stadtplaner GmbH, Stuttgart (DE)

    Erläuterungstext
    Die Stadtmitte mit Leocenter und der historische Stadtkern wird durch ein Band mit dichter innerstädtischer Bebauung miteinander verbunden. Gegliedert wird dieses Band durch eine zum Verweilen ein-ladende Platzfolge.
    Wesentliches Merkmal sind die „Leonberger Höfe“ mit einer klar ablesbare großformatigen Blockstruktur und teilweise öffentlichen Höfen, die eine attraktive Quartiersbildung ermöglichen.

    Anknüpfungspunkt und Beginn der künftigen fußläufigen Verbindung der beiden Stadtkerne am historischen Stadtkern ist der östliche Stadtzugang (Eberhardstraße, Grabenstraße). Auftakt bildet der neue multifunktionale Stadtplatz mit großzügiger unverbauter ebener Fläche auch für Fahrgeschäfte. Dieser mündet trichterartig in die Eltinger Straße die als Boulevard aufgewertet wird mit breiten Flanierzonen auf der Nordwestseite und anliegender Hauptgeschäftszone. Von der Eltinger Straße bestehen durch die Gliederung des Großblocks und der Öffnung zum Stadtplatz Blickbeziehungen zur Altstadt von Leonberg.

    Der Belforter Platz bei Einmündung der Lindenstraße wird baulich neugefasst mit Rathauserweiterung unter Erhalt des bestehenden Rathauses.
    Im Abschnitt Eltinger Straße Rathaus bis Kreuzung Römerstraße ist eine räumliche Fassung der Nordwestseite geplant, welche die sich anschließenden großformatigeren Baustrukturen aufnimmt.

    Einzelne Straßen- und Platzräume erhalten den Ort prägende Sonderbauten wie Cafe am Stadtplatz, Stadtpavillon an der Eltinger Straße und Rathaussitzungssaal am Belforter Platz.

    Die Erschließung erfolgt hierarchisch über die Eltinger Straße und Lindenstraße, deren Lage nicht verändert wird und mit einem Kreisverkehr in die Eltinger Straße mündet. Die Quartiere werden nachrangig mit Wohn und Anliegerstraßen erschlossen. Neben den notwendigen Tiefgaragen wird ebenerdiges Parken zur Unterstützung der Geschäfte in einer eigenen Parkstraße entlang der Eltinger Stra-ße angeboten.

    Gegenüber der Altstadt sind an den Hangkanten Wohngebäude in aufgelockerter baulicher Struktur geplant die den baulichen Rahmen der Parkanlage bilden.

    Das Tal vor der prächtigen Altstadtkulisse wird baulich ausgeräumt und zu einer großzügigen Parkanlage aufgewertet. In dieser ist das neue Reiterstadion, ein Band für kleinere Fahrgeschäfte und eine Landschaftstreppe integriert, die den neu geschaffenen multifunktionalen Stadtplatz (Stadtbalkon) mit der Parkanlage verbindet.

    Die Durchwegung des Parks verknüpft das leiterartige Fußwegenetz des Schulgeländes im Südwesten mit den Anknüpfungspunkten der Altstadt.


    Beurteilung durch das Preisgericht
    Liegt nicht vor.