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  • 3. Preis

    Fassadenansicht Cafe-Zubau

    Landschaftsarchitekten
    r+b landschaft s architektur, Dresden (DE) Büroprofil

    In Zusammenarbeit mit:
    Architekten: nbm l notbeforemidnight architektur, Wien (AT)
    Bauingenieure: Kordes + Ziegenhorn Partner Beratende Ingenieure VBI, Dresden (DE)

    Erläuterungstext
    Die Umsetzung des Cafes als eigener Baukörper resultiert aus der Analyse der Ausgangssituation heraus. Grundsätzlich wird es als richtig empfunden die bestehende Konzeption des vorangegangen, realisierten Wettbewerbbeitrages beizubehalten und diesen durch das geforderte Raumprogramm zu ergänzen. Hierdurch ergibt sich die Situierung des Cafes als eingenständiger Baukörper neben dem historischen Baukörper des Napoleonstadls. Die Wahl seiner Plazierung erfolgt aufgrund des Freihaltens aller im Park relevanten Blick und Sichtbeziehungen sowie durch das Freihalten von Parkflächen.

    Der Zugang des Cafes erfolgt über die Terrasse. Der eingeschossige, fünfeckige Raum besetzt ein Restgrundstück im Norden des Parks begrenzt durch die barocken Parkwegen im Westen, dem St.Veiter Ring im Norden und dem Napoleonstadl im Osten. Es markiert sich zum Strassenraum hin als transparenter Kubus mit einem organisch wirkendem Stabwerk, welches Analogien mit Verästelungen von Pflanzen aufnimmt.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Die Form des Gebäudes reagiert mit seinem polygonalen Zuschnitt auf die Wegeführung im Park. Durch die angedachte Kaffeehausnutzung ergibt sich eine gute funktionelle Trennbarkeit vom Ausstellungsbereich. Die frei werdenden Flächen im Erdgeschoss des Bestandsgebäudes lassen sich dadurch gut umstrukturieren. Im Außenbereich entsteht eine attraktive Terrassenzone im Süden mit gutem Bezug zum Park. Die Zeichenhaftigkeit des Gebäudes wird durch die vorgeschlagene netzartige Struktur betont.