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  • DE-49076 Osnabrück
  • 06/2008
  • Ergebnis
  • (ID 2-10801)

Neubau einer Mensa am Standort Westerberg


  • 2. Preis

    Lageplan

    Architekten
    MOSAIK Architekten BDA, Hannover (DE) Büroprofil

    Mitarbeit
    Prof. Kay Marlow, Robert Marlow, Andreas Maurer, Ekkehard Vogt Mitarbeiter: Benjamin Schultze, Jan Uetzmann, Andreas Lokitek, Fachplaner: Küchen- und Haustechnik: IG Grabe mit Klaus Hertwig AGK, Hannover Tragwerksplanung: Ing.-Büro Hartwig Sellmann, Hannover Modellbau: Czylwik & Lotze GmbH, Hannover

    In Zusammenarbeit mit:
    Landschaftsarchitekten: Büro GrünPlan, Hannover (DE)

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Die zentrale und konsequent durchgearbeitete Entwurfsidee einer Abfolge von zentralen Treppen, Passagen und Hallen (\"Treppenlandschaft\"), die von dem am Forum gelegenen Eingang sanft ansteigend bis in den Speisesaal führt, vermag auf überzeugende Weise der Mensa als einen besonders wichtigen Kommunikations-- und Identifikationsort in einem heterogenen baulichen Umfeld eine besondere Wirkung zu verleihen. Diese Idee wird noch unterstützt durch die geschickt auf drei Seiten um die Halle herum angeordneten Ergänzungsfunktionen wie Cafeteria, Außenterrassen, Versammlungsraum und Foyer.
    Der städtebauliche Entwurf nimmt die vorhandenen Entwicklungspotentiale geschickt auf. Vor allem die großzügige und maßstäblich ansprechende Ausbildung des die Barbarastraße überspringenden Forums (sog.
    \"Campuswiesen\", Baumreihen und Sitzmauern ) und die wohlüberlegte Fortführung des Freiraumes über die vorhandene Kastanienallee betonen auf sinnfällige Weise die wichtigsten Fußwegebeziehungen.
    Die Anlieferung erfolgt in unprätentiöser Weise von Norden her und nutzt geschickt die topografischen Verhältnisse im Gelände. Der Anlieferhof ist überdacht und begrünt.
    (...)
    Die architektonische Gestaltung besticht durch eine konsequent durchgehaltene und insgesamt wohltuende Bescheidenheit.
    Die Inszenierung der Einganssituation überzeugt ebenso wie die großzügig angelegte Durchlässigkeit des Gebäudes nach drei Seiten hin. Daraus sind wertvolle atmosphärische Wirkungen zu erwarten. Die Gestaltung der Fassade mit einem der Glasfassade vorgelagertem \"zweitem Gitter\", die zugleich den Unterhaltungsaufwand reduziert und dem Sonnenschutz dient, lässt eine hohe Wirtschaftlichkeit (\"low-budget-Fassade\" ) erwarten. Die Verwendung von Holz als Verkleidungsmaterial ist im Kontext der übrigen Campus-Architektur wohltuend. (...) Die funktionalen Aspekte /Lösung des Küchenbereichs sind überzeugend. Die Vorschläge zur Energieeinsparung, insbesondere zur Rückgewinnung von Abluftwärme für Heizung wie Kühlung lassen eine gute Energiebilanz erwarten.