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  • DE-70825 Korntal-Münchingen
  • 05/2008
  • Ergebnis
  • (ID 2-10934)

"Buddenberg-Areal" Münchingen


  • 1. Preis


    Architekten
    BFK Architekten, Stuttgart (DE) Büroprofil

    In Zusammenarbeit mit:
    Landschaftsarchitekten: planungsgruppe stahlecker, Stuttgart (DE)
    Visualisierer: RENDERBAR 3D Visualisierung, Stuttgart (DE)

    Erläuterungstext
    STÄDTEBAU

    Die geforderten NEU- bzw Erweiterungsbauten für Flattichschule Musikverein und Jugendtreff werden in einer Bauzeile zusammengefasst die das Schulareal nach Norden hin eindeutig abgrenzt. Dadurch entsteht eine eindeutige räumliche Führung der Haupterschließungsachse von Osten- vom Parkplatz und der neugeordneten Bushaltestelle her.
    Die zukünftige neue Buddenberg- halle ist etwas nach Osten verlegt, an gleicher Stelle wie der Bestand geplant. So entsteht ein größerer und zusammenhängender zentraler Pausen-Freiraum von dem alle Schul- Nutzungen erschlossen sind.
    Die Erweiterung der Strohgäuschule wird westlich direkt an den Bestand \"angelehnt\".
    Die Freiflächen-Nutzungen wie Festplatz und Parkplatz sind direkt der Korntaler Straße zugeordnet, so dass deren Bezug zum öffentlichen Raum weiterhin erhalten bleibt.

    ENTWURFSKONZEPTION

    1. Erweiterung Flattichschule, Musikverein, Jugendtreff
    Die Konzeption basiert auf einer 1-geschossigen Bauzeile, die entsprechend der zeitlichen Realisierung \"wachsen\" kann.
    Die Orientierung der Zeile nach Süden soll alle Bereiche als auch außen offene \"Häuser\" zeigen, und gleichzeitig den geforderten Schallschutz nach Norden herstellen. Die 1-geschossige pavilionartige Bauweise unterstützt diesen Entwurfsansatz.
    Der Mensabereich bildet den \"Kopf\" der Bauzeile und schließt den neugefassten Schulhof deutlich ab.
    Dementsprechend bildet der Jugendtreff den Abschluss der Zeile mit Hinwendung zum öffentlichen Strassenraum.
    Dem nach oben leicht fallenden Gelände folgen die 3 Bauteile, so dass dadurch die erwünschten höheren Räume für Musikverein und Jugendtreff entstehen können.
    Die 1-geschossige Bauweise benötigt keine Treppen und Aufzüge. Sie läßt sich in Holzbauweise wirtschaftlich realisieren und durchein begrüntes Dach harmonisch in die Baumbestände Umgebung integrieren.
    Farbige Akzente in den Fassaden sollen den 3 unterschiedlichen Nutzungen die Eigenständigkeit \"ihres Hauses vermitteln.
    Der \"massive Rücken\" der Zeile sorgt für Schallschutz gegenüber dem Bestand im Norden.

    2.Erweiterung Strohgäuschule
    Die Erweiterung wird als 2-geschossige Zeile so an die Westseite des Bestandsgebäudes \"angelehnt\", dass der bereits vorhandene Erschließungsflur mitbenutzt wird und keine zusätzlichen Verkehrsflächen entstehen.
    Die sich öffnende Fuge zwischen Bestand und Erweiterung erhält ein Glasdach und wird so zum hellen und erlebnisreichen \"Zentrum\" des Schulgebäudes.
    Eine zusätzliche Treppe verknüpft beide Geschosse, ein Aufzug sorgt für behindertengerechte Erschließung. Der 2-geschossige Massivbau erhält nach Westen eine Schlichte Lochfassade mit Putzoberfläche, das Satteldach soll die Zusammengehörigkeit beider Baukörper unterstreichen.

    3. Buddenberg Halle
    Der Neubau der Halle soll durch seine Lage zwischen Parkplatz/Festplatz einerseits und Schulhof anderseits seiner Mehrfach-Nutzung widerspiegeln.
    Gleichzeitig werden dadurch eindeutige Stadträume gebildet: Schulhof im Westen, Festplatz-Nutzung im Osten.

    FREIANLAGEN KONZEPT

    Die Freianlage wird in die bestehende Struktur eingebunden und offen und übersichtlich gestaltet. Der Baumbestand wird weitgehend erhalten und weiterentwickelt. Das bestehende Kastanienrondell wird zum zentralen Platz im Gesamtareales.

    Durch entsprechende Zonierung entstehen vielseitig nutzbare Schulhofbereiche die sowohl die Bewegung der Schüler fördern (Ballspiel, Tischtennis, Kreisel, Bodentrampolin) als auch Chill- und Kommunikationsbereiche bieten (Sitzmauern, Hängematten). Gleichzeitig verbleiben großzügige Flächen, die für Schul- und Sportveranstaltungen genutzt werden können. Der Mensa, dem Jugendcafé und dem Musikverein werden Terrassen zugeordnet. Dadurch bieten sich Möglichkeiten sich nach außen zu präsentieren.

    Durch die Anordnung einer Bushaltebucht in der Korntaler Straße und die begleitende Ungestaltung des Kreuzungsbereiches Kronenstraße wird ein sicherer Schulweg aus der Ortsmitte und gefahrloser Zugang zur Schule geschaffen.

    Beurteilung durch das Preisgericht
    Liegt nicht vor.