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  • DE-53947 Nettersheim
  • 08/2008
  • Ergebnis
  • (ID 2-11708)

Holz-Campus Eifel


  • Ankauf


    Architekten
    Schlude Ströhle Richter Architekten BDA, Stuttgart (DE) Büroprofil

    Mitarbeit
    Mitarbeit: Simon Schmitt, Energiekonzept: Dr.-Ing. Michael Bauer

    In Zusammenarbeit mit:
    Bauingenieure: graf ingenieure, Schwäbisch Gmünd (DE)

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Die Arbeit überzeugt in ihrer klaren städtebaulichen Struktur. Einfache Volumina
    bilden einer der Ortschaft Nettersheim zugewandte Platzsituation mit
    Orientierung zum Grünraum der Urft. Die Halle öffnet sich zum Südrand des
    Platzes. Eingespannte 18 cm starke Brettschichtholzwände als Stützen tragen
    ebenso schmale Brettschichtholzträger. Hierdurch wird ein stark strukturiertes
    und sparsam gestaltetes Tragwerk erzeugt. Die Konstruktion wird dem geforderten
    Anspruch eines „beispielgegebenden“ Charakters gerecht.
    Über die notwendigen Aussteifungen werden nur ansatzweise Aussagen gemacht.
    Der Hallengrundriss ist klar gegliedert und lässt eine gute Funktionalität
    erwarten. Unverständlich ist die Ausbildung der Außenhülle, welche gänzlich
    aus bedruckten Isolierglas erstellt werden soll und damit zu extremen
    sommerlichen Verhältnissen im Inneren führen wird. Die geforderte hohe
    Energieeffizienz ist nicht gegeben, auch ist zu erwarten, dass der Kostenrahmen
    deutlich überschritten wird.
    Der Bürobaukörper wird auf ein in den Hang gegrabenes Sockelgeschoss
    zweigeschossig aufgesetzt. Die Büros sind dreibündig mit großzügigen Zwischenzonen
    organisiert und lassen eine hohe räumliche Qualität erwarten.
    Eine Unterteilbarkeit in unterschiedliche Büroeinheiten ist bei gemeinsamer
    Nutzung der Nebenräume gegeben. Die zum Platz hin entstehende Dreigeschossigkeit
    wird in ihrer Wirkung kontrovers diskutiert. Der konstruktive Aufbau
    des Bürogebäudes ist nicht zu erkennen, die große Auskragung über das
    Sockelgeschoss scheint in der dargestellten Weise nicht realisierbar. Eine
    Erstellung in verschiedenen Bauabschnitten ist nicht möglich.
    Der Kiosk im Uferbereich der Urft liegt richtig und lässt eine gute Signalwirkung
    für den passierenden Fußgänger- und Radverkehr erwarten.


INFO-BOX

Angelegt am
Zuletzt aktualisiert 25.10.2008, 23:19
Beitrags-ID 4-22134
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