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  • DE-13053 Berlin
  • 10/2008
  • Ergebnis
  • (ID 2-11999)

Schul- und Leistungssportzentrum Fritz-Lesch-Straße


  • Ankauf


    Architekten
    huber staudt architekten bda, Berlin (DE) Büroprofil

    In Zusammenarbeit mit:
    Landschaftsarchitekten: BERNARD UND SATTLER Landschaftsarchitekten, Berlin (DE)

    Erläuterungstext
    Leitidee
    Der langgestreckte Schulneubau, die neue Sporthalle und die bestehenden Schul- und Wohngebäude umfassen das neue Schul- und Leistungssportzentrum. Es entsteht ein Forum mit großzügigen Sport- und Erholungsflächen im Fokus. Das erneuerte Mensagebäude bildet den Eingang und gleichzeitig die Mitte des Forums. Von hier aus sind wie bei einem Klubhaus alle Bereiche der Anlage einsehbar und auf kurzem Weg erreichbar. Hier kann die Schule ihre erfolgreichen Schüler präsentieren und feiern.
    Die schützende Geste der Bebauung bietet Schülern Halt und Orientierung. Warme Materialien, wie Holz und Backstein ergänzen die schneeweißen Schul- und Wohngebäude der DDR-Gründerzeit zu einem zeitgemäßen Ensemble aus Schul- und Sportgebäuden, in dem nicht nur das Streben nach Spitzenleis-tungen, sondern auch Spiel- und Freizeitaktivitäten Raum finden.
    Vorgelagerte Terrassen inszenieren, wie bei einer Tribüne den Blick auf die Sport- bzw. Schulhofflächen der Schulanlage.

    städtebauliche Einbindung
    Unterschiedliche Nutzungen und Aktivitäten, wie Wohnen, Lernen, Sporttreiben und gemeinsam Speisen werden räumlich voneinander getrennt, das ehemalige Verwaltungs- und zukünftige Wohngebäude, sowie die Mensa als Solitäre freigestellt. Der offene Stadtgedanke, der dem Bestandsensemble zugrunde liegt, wird so konsequent weitergeführt. Allerdings erhält die offene Bebauung mit den neuen ergänzenden Bauteilen architektonisch ein angemessenes Gegenüber und städtebaulich eine klare Fassung. Es entsteht ein markanter, wiedererkennbarer Ort mit hoher Aufenthaltsqualität, der sich in einer heterogen Bebauung mit unterschiedlichen Maßstäben und Nutzungen behaupten kann.

    Beurteilung durch das Preisgericht
    Liegt nicht vor.