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  • 4. Preis


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    Tragwerksplaner
    Konstruktionsgruppe Bauen AG, Kempten/Allgäu (DE)

    In Zusammenarbeit mit:
    Architekten: karlundp (ehem. Karl + Probst), München (DE)
    TGA-Fachplaner: Duschl Ingenieure GmbH & Co.KG, Rosenheim (DE), München (DE), Chemnitz (DE), Erlangen (DE), Merano (IT), Frankfurt/Main (DE)

    Erläuterungstext

    Die grundlegende Sanierung und Modernisierung des „Haus der Bildung“ soll eine angestrebte Investitionssumme von 11 Mio. Euro nicht übersteigen.

    Um diese Baukosten zu erreichen wird ein äußerst schonungsvoller Umgang mit dem Bestand angestrebt und maßgebliche Eingriffe nur dort vorgenommen, wo aus architektonischer oder technischer Sicht unbedingt erforderlich:

    Maßnahmen Entwurf
    • einfache Gebäudeorganisation
    • klare Gliederung des Gebäudes in Büro, bzw. Seminar- und Bibliotheksbereiche
    • übersichtliche Erschließung (vertikal über neuen zentralen Kern, horizontal über ringförmiges Flursystem)
    • großzügige Programmerfüllung ohne Zubauten
    • natürliche Belichtung und Belüftung aller wesentlicher Bereiche (helle und freundliche Atmosphäre)
    • mit Ausnahme der neuen zentralen Halle bzw. Erschließung keine Eingriffen in die bestehende Gebäudestruktur

    Maßnahmen Konstruktion
    • Zentrale Halle als kostengünstige regelmäßige Konstruktion (Stahlbeton) in konventioneller Bauweise
    • Minimierung aufwendiger Abbrüche
    • Bestandsdecken werden zur Adaptierung der geforderten Nutzlasten von 5KN/m2 schonungsvoll und äußerst wirtschaftlich mit Einsatz von geklebten Faserverbundwerkstoffen (C-Gewebe und CFK-Lamellen) verstärkt. Die nur 1,2 mm dicken Lamellen lassen sich im Deckenputz ohne die Raumhöhe zu beeinträchtigen einbauen. Die Arbeiten können ohne aufwendiges Gerüst, ohne große Lärmentwicklung und zudem trocken ausgeführt werden. Stemm- und Betonabbrucharbeiten entfallen.
    • notwendiger Ausbau nur als trockene Konstruktion

    Ziel der energetischen Gebäudekonzeption ist es den notwendigen Jahres-Gesamtenergiebedarf insbesondere des Primärenergieaufwands auf ein Minimum zu reduzieren.
    Eine ausgewogene und abgestimmte Gebäudetechnik erfordert dafür in einer weiteren Bearbeitung eine differenzierte Betrachtung hinsichtlich des Bedarfs an technischer Gebäudeausrüstung.

    Beurteilung durch das Preisgericht
    Liegt nicht vor.

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