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  • DE-94469 Deggendorf
  • 10/2008
  • Ergebnis
  • (ID 2-12344)

Landesgartenschau Deggendorf 2014


  • 1. Preis

    Übersicht Gartenschau

    Landschaftsarchitekten
    k1 Landschaftsarchitekten - Kuhn Klapka GmbH, Berlin (DE) Büroprofil

    Mitarbeit
    Catherine Kuhn Axel Klapka Lars Hopstock Ralph Meissner Torsten Wolff Peter Young

    In Zusammenarbeit mit:
    Architekten: raumzeit - Läufer, Tausch, Tuczek, Berlin (DE)
    Architekten: StudioC, Berlin (DE)

    Erläuterungstext
    Leitidee
    Das gesamte Gelände wird landschaftsraumspezifisch neu strukturiert. Der Donaupark wird als landschaftlicher Uferpark zur ruhigen Erholung entwickelt und liegt eigenständig vor dem Deich. Die Deichgärten bzw. die Deichpromenade erschließen das Gelände als urbanes Glied und dienen als Verteiler zwischen den Nutzungen. Zwischen Deich und dem „Baumvorhang“ an der Neusiedler Straße entsteht ein neuer Raum, der als Multifunktionsfläche mit Angeboten für Veranstaltungen, Spiel und Sport eine eigene räumliche Qualität erhält.

    Gartenschau
    Die Schwerpunkte der Gartenausstellung liegen auf der Blütenwelle, auf der Ackerlohwiese und auf den Promenadengärten an der Anlegestelle. Der Haupteingang für PKW-Anreisende liegt auf dem Multifunktionsband, das auch das Festzelt, den Gärtnermarkt und die Bühne trägt.

    Erschließung
    Der Donaupark wird über die Deichpromenade im Norden erschlossen und über vier Hauptachsen mit den nördlichen Siedlungsflächen verbunden. Die Edlmairstraße wird zur Hauptverbindung zur Altstadt ausgebaut und bildet mit dem Bootshaus, den Donauterrassen, der Anlegestelle und zur Gartenschau mit den Promenadengärten einen adäquaten Auftakt im Donaupark.

    Donaupark
    Der Donaupark bezieht sich mit der dynamisch verlaufenden Promenade auf den Flusslauf und konzentriert sich mit den Nutzungen auf besondere Orte am Wasser. Dabei erhält der Donaupark im direkten Anschluss an das Stadtgebiet im Osten eine intensivere Gestaltung, die nach Westen immer landschaftlicher wird.

    Promenade
    Die Flusspromenade folgt im Gegensatz zur linearen Deichpromenade dem Uferverlauf und wird an Einbauten, die wie Strandgut am Ufer angelagert sind, neu ausgerichtet. Der Besucher wird so an die besonderen Orte am Wasser herangeführt und erhält immer wieder neue Perspektiven und Ausblicke. Die Promenade wird durch eine seitliche Aufkantung an der Uferseite geführt.

    Anlegestelle
    Die Anlegestelle liegt am Ende der Verbindung zum Altstadtkern und bildet den urbansten Teil des Donauparks. Über verschiedene Ebenen können die unterschiedlichen Schiffsgrößen anlegen. Die Wiesen werden leicht terrassiert und dienen als Liege- und Spielwiesen.

    Terrassen am Bogenbach
    Die Mündung des Bogenbachs erhält in der Fließrichtung eine großzügige Stufenanlage von der aus die Mündungen der drei verbindenden Flüsse zu sehen sind. Die Ufer werden mit gewässernahen Stauden aufgewertet und so für die Gartenschau genutzt.

    Erlenversteck
    Im Bereich östlich der Autobahnbrücke wird die Biotopfläche weiterentwickelt und in Teilen als Naturspielplatz genutzt.

    Donaustrand
    Der Donausstrand erhält auf der naturgemäßen Kiesfläche Aufschüttungen aus Flusssand und wird als Stadtstrand entwickelt. Ergänzt mit einem Sonnendeck, das auch als Strandbar genutzt werden kann, entsteht eine ganz neue Aufenthaltsqualittät am Wasser.

    Altes Bootshaus
    Das Bootshaus wird als zentraler Ausstellungsort mit Gastronomie für die Nachnutzung sowie für die Gartenschau ausgebaut. Einge große Außenterrasse kann für Veranstaltungen und Biergarten genutzt werden. Ein Baumhain bildet den Rücken zum Bootshaus und vermittelt die verschiedenen Wegeanschlüsse.

    Strandgutspielplatz
    In ausreichender Entfernung von dem Wasser entsteht ein Spielplatz, der das Thema Strandgut behandelt. Angeschwemmte Riesenmuscheln, Teile von Schiffswracks, Treibholz etc. werden fantasievoll für Spielattraktionen genutzt.

    Deichgarten
    Der Deichgarten wird von einer Blütenwelle überzogen, die sich symbolisch von Deggendorf zum Schwarzen Meer bewegt. Sie trägt die zentralen Ausstellungsflächen für Wechselflor und Stauden. Während der Gartenschau werden thematische Blumenbilder, orientiert an den Stationen der Donau, dargestellt. Die Blütenwelle erweitert die Promenade zu einem Gartenband, dass als Artefakt auf der Parkierungsanlage gestalterisch eigenständig behandelt wird. Hochbeete mit verschiedenen Höhen bilden das Traggerüst für die Pflanzungen der Gartenschau und der späteren Nutzung als Rasenlandschaft. Das Gelände wird so modelliert, dass eine abstrakte Landschaft im „Fließen“ entsteht.

    Festwiese/Ackerlohwiese
    Die Festwiese wird als multifunktionaler Freizeitpark entwickelt und steht Großveranstaltungen wie Freizeit- und Sportnutzungen offen. Die Parkierungsanlage mit der vor gelagerten, doppelten Baumreihe sowie der „Baumvorhang“ an der Neusiedler Straße bilden für die Ackerlohwiese eigene Raumgrenzen. Ein asphaltiertes Funktionsband trägt die notwendige Technikausstattung bei Veranstaltungen und bietet feste Ausstellungsflächen für Zelte etc. Eine grüne Mitte aus Schotterrasen kann als Drachenwiese, Bolzplatz etc. genutzt werden.

    Das Band wird westlich der Bahnlinie weitergeführt und erschließt dort die zusammengefassten Sport- und Spielbereiche.

    Landwirtschaftspark
    Der landwirtschaftliche Ausstellungsbereich wird entsprechend der ackerbaulichen Flurgrenzen angelegt und ist mit seinen großen Farbbildern aus Saatpflanzen schon von der Brücke eine Attraktion.

    Ornithologenpfad
    Auf der Insel wird ein reglementierter Naturlehrpfad vorgeschlagen, der durch den Brückenzugang kontrolliert wird.


    Beurteilung durch das Preisgericht
    Liegt nicht vor.

INFO-BOX

Angelegt am
Zuletzt aktualisiert 25.10.2008, 23:19
Beitrags-ID 4-23245
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