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    TGA-Fachplaner
    Passau Ingenieure GmbH, Düsseldorf (DE), Berlin (DE), Würzburg (DE)

    Mitarbeit
    Nord

    In Zusammenarbeit mit:
    Architekten: DGI Bauwerk Gesellschaft von Architekten mbH, Berlin (DE), Frankfurt am Main (DE), Hamburg (DE)
    Landschaftsarchitekten: COQUI MALACHOWSKA COQUI Städtebau Landschaftsarchitektur, Berlin (DE), Warszawa (PL)

    Erläuterungstext
    Liegt nicht vor.

    Beurteilung durch das Preisgericht

    Der Verfasser schafft mit seinem Entwurf einen städtebaulichen Hochpunkt, der auf die
    bestehenden Gebäude der Hochschule reagiert und gemeinsam mit ihnen eine neue „Stadtkrone“bildet. Dieser Ansatz wird ausdrücklich gewürdigt, leider kann dieser Anspruch nicht unter dem Aspekt der Vernetzung der Fachbereiche eingehalten werden.
    Hauptidee des Entwurfs ist ein achtgeschossiger Medienkubus, der durch seine besonderen räumlichen Qualitäten innovatives Studieren ermöglichen soll. Der räumliche Effekt innerhalb des Turmes wird jedoch als wenig spektakulär eingeschätzt, da jeweils nur zwei Geschossebenen über Lufträume miteinander verbunden werden. Die vom Verfasser als besonders herausgestellte Stapelung räumlich skulpturaler Körper wird durch die einheitliche Fassadengestaltung geschwächt, bzw. wird die Umsetzung der Fassade kontrovers beurteilt.
    Der Verfasser beschränkt sich in seinen innovativen Ideen leider ausschließlich auf die Räume des Bereiches Medien. Die Hörsaalbereiche und die Räume des Fachbereiches Soziale Arbeit werden separat im Altbestand realisiert. Dabei greifen die Verfasser lediglich auf Standardlösungen zurück, insbesondere die Unterbringung des Bereiches Soziale Arbeit in der Alten Brauerei erscheint wenig attraktiv.
    Die vom Auslober angestrebte Kommunikation zwischen den Fachbereichen bleibt unberücksichtigt. Ausgesprochen unbefriedigend – gerade unter dem
    ausdrücklich angestrebten Ziel der Konzentration des Medienbereiches – ist die Auslagerung des Printbereiches in das Untergeschoss des Hörsaalgebäudes.
    Weder die Anordnung der Räume des Fernsehbereiches noch die des Hörfunkbereiches
    entsprechen den gestellten Anforderungen hinsichtlich Raumzuordnung und Funktionalität, z.B. werden die Räume eines Bereiches über zwei Geschosse verteilt. Die Bewegungsflächen zur Anlieferung der Kulissen im Fernsehbereich sind zu knapp bemessen. Die Errichtung des Gebäudes lässt durch Überschreitung der Hochhaus-Grenze erhöhte Aufwendungen für die Gewährleistung der brandschutztechnischen Vorkehrungen erwarten. Infolge seines günstigen Hüllflächenverhältnisses liegen die Bewirtschaftungskosten voraussichtlich unterhalb des zu erwartenden Mittelwertes.
    Insgesamt stellt der Entwurf einen mutigen eigenständigen Beitrag dar, der seine städtebaulich Prägnanz leider nicht in eine gleichermaßen überzeugende Funktionsmischung umsetzen kann.


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