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  • Anerkennung


    Landschaftsarchitekten
    club L94, Köln (DE) Büroprofil

    In Zusammenarbeit mit:
    Architekten: barkowsky wahrer architekten, Köln (DE)

    Erläuterungstext
    Das landschaftsarchitektonische Konzept stärkt das Umfeld der neuen Mensa auf dem Campusareal und wird ihm im städtebaulichen Umfeld eine eigenständige Qualität verleihen. Durch die Anordnung der neuen Gebäude Mensa und Restaurant auf dem Grundstück ergibt sich für die Freiflächen das Potential, zwei verschiedene Freiraumqualitäten zu generieren. Der Hauptzugang der Mensa wird der zentralen Pappelallee zugeordnet und ist über eine großzügige Vorplatzsituation erreichbar. Der Vorplatz wird im gesamten Uni-Campus ein wichtiger Treffpunkt und ein kommunikatives Zentrum werden. Vor diesem Hintergrund ist er bewusst offen gestaltet. Die vorhandenen Baumstrukturen werden weitestgehend erhalten und mit Sitzbereichen ergänzt, um die Aufenthaltsmöglichkeiten zu verbessern. Lichtstelen ergänzen das städtische Bild und verleihen dem Ort bei Dunkelheit einen hellen Charakter, der in das Campusumfeld ausstrahlt.
    Im Kontrast zum offenen Vorplatz steht der parkartige Bereich zwischen Mensa und Gastronomieneubau. Von seinen Qualitäten werden neben den beiden Außengastronomien auch die angrenzenden Kliniken profitieren. Ein Ort der sowohl zum Verweilen und zum Spazierengehen als auch für Spiel und Sport genutzt werden kann. Auf der Wiesenfläche wird zur Erholung in der Mittagspause eine freie Bestuhlung angeboten, die sich jeder individuell aufstellen kann. Im Anschluss an die Gastronomie im Inneren der Gebäude bieten Mensa und Gastronomie jeweils eine Außengastronomieterrasse an, auf der bei schönem Wetter draußen gegessen werden kann. Vor dem Gastronomieneubau laden Bänke und eine Wasserschale zum Warten und Verweilen ein.
    Durch ihre zentrale Lage ist die Mensa sehr gut erreichbar. Entlang der Promenade werden neben der neuen Mensa Fahrradständer dezentral angeboten. Diese sind einfach zugänglich und in der Nähe der Eingänge der neuen Gebäude. Drei Wege verzahnen das Mensagrundstück mit der Umgebung und sorgen somit für eine gute Durchquerung des Campusareals. Die Anlieferung der Mensa erfolgt über einen Anlieferweg im Westen des Gebäudes entlang der Grundstücksgrenze. Von diesem Anlieferweg führen mit Mauern gesäumte Rampen und Treppen auf die parkartige Wiesenfläche. Ein Baumrahmen schirmt das Grundstück von der nicht attraktiven Nachbarschaft ab. Lichtstelen leuchten die Anlieferzonen und längs der Wege den parkartigen Bereich aus.

    Beurteilung durch das Preisgericht
    Liegt nicht vor.