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  • DE-76125 Karlsruhe
  • 12/2008
  • Ergebnis
  • (ID 2-13027)

Neubau von Büroflächen für das Institut für Transurane (ITU)


  • 3. Preis


    Architekten
    HINRICHS WILKENING ARCHITEKTEN, Berlin (DE) Büroprofil

    Verfasser
    Sven Hinrichs , Ralf Wilkening

    In Zusammenarbeit mit:
    Architekten: Wenk und Wiese, Berlin (DE)
    Tragwerksplaner: fd-ingenieure, Dipl.-Ing. Frank Dröse, Tragwerksplanung, Brandschutz, Thermische Bauphysik, Berlin (DE), Braunschweig (DE)
    TGA-Fachplaner: Building Applications Ingenieure Kasche Lußky Dr. Krühne, Berlin (DE)

    Erläuterungstext
    Der Entwurf ergänzt den Standort um ein zeitgemäßes und qualitätvolles Gebäude, das sich mit dem bestehenden Eingangsgebäude auf sensible Art und Weise integrativ zu einer Einheit verbindet. Die vorgefundene Situation wird aufgegriffen und entsprechend den heutigen Anforderungen an moderne Bürogebäude weiterentwickelt.

    Ausgehend vom vorhandenen Eingangsbereich, der dem Institut bereits heute als Treffpunkt und Verteiler in die verschiedenen Teile des Gebäudekomplexes dient, entsteht eine erweiterte Lobby, die zwei neue Gebäudeteile zu beiden Seiten des Eingangsgebäudes mit den bestehenden zusammenbindet. Von hier aus entwickelt sich der Baukörper unter dem Eingangsgebäude heraus in zwei Stufen zu einem dreigeschossigen, zur Mitte hin abgetreppten Volumen. In der Elementfassade aus eloxiertem Aluminium wird die segmentierte Struktur des Bestandes aus der Zeit um 1960 weiterentwickelt und in eine zeitgemäße und zugleich klassische Form übersetzt. Die respektvolle Annäherung an den aufgeständerten Altbau hebt dessen repräsentative Qualität hervor. Der Eingangsbereich wird durch die markante Unterschneidung der Baukörper als Schnittstelle zwischen Laboren und Büros akzentuiert.

    Angrenzend an die Eingangshalle erschließen zwei Aufzüge und Treppenhäuser die Abteilungen auf den drei Geschossen zu beiden Seiten des Eingangsgebäudes. Von hier aus gelangt man in offene Mittelzonen mit großzügigen Lichthöfen, die das kommunikative Zentrum der Abteilungen bilden. Die Sanitärerschließung ist dem Treppenhaus angegliedert, um maximale Flexibilität bei der Gestaltung der Abteilungen zu gewährleisten.

    Um heutigen Anforderungen an die freie Gestaltung von Büroflächen und auch zukünftigen Entwicklungen bereits jetzt zu begegnen ist die Erweiterung als 19 m tiefer Baukörper mit Lichthöfen und einer lichten Raumhöhe von 3 m konzipiert. Dadurch lassen sich alle gebräuchlichen Büroorganisationsformen bei bestmöglicher Ausnutzung von natürlicher Belichtung und Belüftung realisieren.

    Beurteilung durch das Preisgericht
    Liegt nicht vor.