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  • DE Bedburg
  • 11/2008
  • Ergebnis
  • (ID 2-13648)

Zentrum Bedburg


  • 2. Preis


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    Architekten
    anOtherArchitect, Berlin (DE)

    Mitarbeit
    Daniel Dendra

    In Zusammenarbeit mit:
    Architekten: kister scheithauer gross architekten und stadtplaner GmbH, Köln (DE), Leipzig (DE)
    Landschaftsarchitekten: Treibhaus Landschaftsarchitektur Berlin/Hamburg, Berlin (DE), Hamburg (DE)

    Erläuterungstext
    Die Stärkung der Hauptstrasse und die Anbindung der Stadt Bedburg an das Wasser ist die Hauptintension dieses Entwurfes.
    Durch eine Vielzahl an thematischen Rundwegen, die alle von der Hauptstrasse abgehen, wird diese gestärkt. Die Mündungspunkte
    sind dabei als Plätze mit unterschiedlichen Aufenthaltqualitäten und Attraktionen auformuliert. Die neue Platzfolge
    benutzt die Hauptstrasse als verbindendes Rückrat. Die Plätze sind dabei Eingangsbereiche zum Wasser. Dort wo
    die Plätze nicht direkt am Wasser liegen sind diese durch das Rundwegesystem an sogenannte Stadtbalkone angeschlossen.
    Diese bieten eine intimere Verbindung zum Wasser als die Plätze.
    Das Wasser selber wird im Bereich des Schlossbeckens erweitert und selbst wie eine Art Rundweg ausformuliert und
    umschliesst den neuen Baukörper (Vollsortimenter und Rathaus) entlang der derzeitigen AdenauerStrasse.
    Dieser neue Gebäudekomplex schliesst den Block der zur Zeit als Reihung von Hinterhöfen in den Park reiht. Er verleiht
    der Stadt ein neues Gesicht zum Park und zum erweiterten Schlossgraben. Durch die direkte Lage am Wasser kann eine
    Uferpromenade ausformuliert werden. Der Zugang zum neuen Rathaus befindet sich so in Mitten von ufernahen Cafés
    und Restaurants und einem freien Blick zum Wasserschloss.
    Insgesamt positioniert sich Bedburg so als Stadt die das Motto der Nachnutzung der nahegelegenen Braunkohletagebauten,
    die Wasserlandschaft, in einem urbanen Kontext zelebriert.
    Dadurch wird die Beliebtheit als Haltepunkt und Zielort für Tagestouristen aus der Region gestärkt. Bedburg kann sich als
    Stadt am Wasser - das Venedig des Erftkreises - einen Namen machen.
    Dies macht sich nicht zuletzt in der höheren Frequentierung der Hauptstrasse bemerkbar, wodurch sich der Kreis wieder
    schliesst.

    Beurteilung durch das Preisgericht
    Liegt nicht vor.

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