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  • Ankauf


    Landschaftsarchitekten
    k1 Landschaftsarchitekten - Kuhn Klapka GmbH, Berlin (DE) Büroprofil

    In Zusammenarbeit mit:
    Architekten: Prof. Peter Tausch, München (DE)

    Erläuterungstext
    STÄDTEBAULICHE STRUKTUR
    Die robuste Quartiersstruktur mit Wohnhöfen bietet die Möglichkeit, unterschiedliche
    Gebäudetypen (Reihenhäuser, Doppelhäuser, Geschosswohnungen etc.) auf dem Baufeld unterzubringen.
    Mit der Typologie der Wohnhöfe ist es möglich überschaubare und identifizierbare Nachbarschaften zu bilden.
    Die 8 Wohnhöfe sind auf ein einfaches "Pattern" aufgebaut mit den Möglichkeiten je nach Bedarf z.B. Reihenhäuser, Doppelhäuser, Geschosswohnungsbau zu situieren. Die Gebäude sind aus einer Reihe von modularen Haustypen zusammengesetzt.
    Im Bereich der Aubing-Ost-Straße ist für kleinteilige Nahversorgung erdgeschossig ein Flächenangebot in der Wohnbebauung vorgesehen.

    ERSCHLIESSUNG / RUHENDER VERKEHR
    Die verkehrliche Anbindung des Gebietes erfolgt über die Aubing-Ost-Straße. Zusätzlich ist über die Aubing-Ost-Straße auch eine Zufahrt für Notfälle vorgesehen.
    Eine Quartiersstraße dient als Erschliessungstraße, von wo aus verkehrsberuhigte
    Wohnstraßen (8,5m) abzweigen, die neben der Erschliessungsfunktion eine hohe
    Aufenthaltsqualität für die zukünftige Bewohnerschaft garantieren.
    Über die verkehrsberuhigten Bereiche erfolgt eine attraktive, gefahrlose Anbindung für Fußgänger und Radfahrer aus dem Wohngebiet in die angrenzenden offenen Parkbereiche.
    Neugeplante Fuß- und Radwegverbindungen verknüpfen das geplante Wohngebiet mit den angrenzenden Wohnquartieren.
    Für den ruhenden Verkehr erfolgt der Nachweis der Stellplätze auf den einzelnen Baufeldern - für Geschosswohnungen in Tiefgaragen, für Reihenhäuser, Doppelhäuser und Einfamilienhäuser in Carports/ Garagen, die direkt dem Grundstück zugeordnet sind.

    FREIANLAGEN
    Konzept
    Die Randbereiche des Planungsgebietes werden weitestgehend mit einem
    raumwirksamen Gehölzsaum gestaltet, an den sich die offenen Parkbereiche anlagern.
    Der zur Erhaltung vorgesehene Baumbestand wird gesichert und durch Neupflanzungen im Kontext der neuen städtebaulichen Situation ergänzt. Neue Fuß- und Radwege-Verbindungen verknüpfen das geplante Wohngebiet mit den umliegenden Stadtteilen.

    Park
    Der Grünkorridor im Osten des Planungsgebietes wird dem Bestandweg in Nord-Süd-Richtung folgend als intensiv nutzbarer Park entwickelt. Im nördlichen Parkabschnitt bereichern Spiel- und Sportmöglichkeiten das Naherholungsangebot in Aubing Ost.
    Entlang der Lärmschutzwand im Süden des Planungsgebietes soll durch großzügige
    extensive Wiesenflächen das Vorkommen der Ödlandschrecke langfristig gesichert
    werden. Im Gegensatz zum Nord-Süd-Grünzug entsteht ein Parkbereich mit einem
    extensiven Charakter.
    Ein kleiner Platz erfüllt die „Gelenkfunktion“ zwischen den beiden unterschiedlichen
    Parksegmenten und bindet das neue Wohngebiet an die S-Bahn an.

    Gärten und Höfe
    Innerhalb der neu geschaffenen Bebauung entstehen acht Wohnhöfe mit jeweils eigener Besonderheit. Als Wiedererkennungsmerkmal erhält jeder Hof in seinem „Kern“ einen individuellen Obstbaumhain verbunden mit einem Aufenthaltsbereich und Kleinkinderspiel. Es erblühen nun in Aubing Ost Süßkirschen, Pflaumen, Äpfel, Quitten, Birnen, Mirabellen, Speierling und Sauerkirschen.
    Eine Promenade mit Staudenbeeten bildet den südlichen Abschluss der Siedlung und bewirkt gleichzeitig eine „Barriere“ zu den extensiven Wiesen.

    IMMISIONSSCHUTZ
    Entlang der südlichen Grenze des Wettbewerbgebiets wird eine Lärmschutzwand von 5m errichtet.
    Bezüglich der Erschütterungen durch den Schienenverkehr wird ein entsprechend großer Mindestabstand von 45m eingehalten.

    Beurteilung durch das Preisgericht
    Liegt nicht vor.